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Der Schwiegersohn und Moskau Kushner wollte geheimen Gesprächskanal mit Kreml

Ein sicherer und geheimer Draht direkt nach Russland – das war das Ziel des Schwiegersohnes von US-Präsident Trump.

Legende: Video Trump-Schwiegersohn im Visier des FBI abspielen. Laufzeit 1:19 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.05.2017.
  • Jared Kushner wollte offenbar einen geheimen Gesprächskanal mit dem Kreml einrichten. Das schreibt die «Washington Post». Quelle sollen russische Aufzeichnungen sein.
  • Kushner habe darüber mit dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, diskutiert. Bei einem Treffen Anfang Dezember im Trump Tower in New York habe er vorgeschlagen, die geheime Kommunikationsvorrichtung in einer russischen Vertretung in den USA einzurichten.
  • Ein geheimer und sicherer Draht hätte gewährleisten sollen, dass die Kommunikation abgeschottet bleibt. Zu diesem Zeitpunkt war der neu gewählte Präsident Trump noch nicht im Amt.
  • Für das FBI prüft Robert Mueller als Sonderermittler die Frage, ob das Trump-Lager in Verwicklungen mit der russischen Regierung verstrickt war. Kushner hatte sein Treffen mit Kisljak zunächst nicht pflichtgemäss angegeben, dies jedoch später nachgeholt.
  • Kushner ist laut US-Medienberichten in der Affäre um eine mögliche russische Einflussnahme auf die US-Wahl ins Visier der Bundespolizei FBI geraten.

31 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Müller (HPMüller)
    Wenn Herr Kushner eine sichere Verbindung zwischen den USA und Russland ausgerechnet in einer Russischen Botschaft einrichten will ist es wohl klar, von wem er sicher sein will. Was wohl im Kopf eines Beraters (mit voller Sicherheitsfreigabe) ab geht, der sich mehr vor den eigenen Sicherheitsleuten fürchtet als vor den Gegenerischen? Was wollte er so dringend vor den eigenen Sicherheitsdiensten, den Steuerbehörden und Parlamentariern verstecken?
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Kushner wollte geheimen Gesprächskanal mit Kreml - das finde ich völlig legitim bei diesem Cklintonschen Geheimapparat der alles was Trump unternahm , zum Schaden von Trump um wandeln wollte . Einem Geheimapparat den die Gegenpartei beherrscht, würde ich auch nie vertrauen. Entweder handelt dieser geheim -oder er wird nicht gebraucht-- er hat nur dann ein zu greifen -wenn eine Partei Staatsfeindliche Handlungen vorbereitet -jedoch nicht bei Parteifeindlichen Umständen.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "er hat nur dann ein zu greifen -wenn eine Partei Staatsfeindliche Handlungen vorbereitet -jedoch nicht bei Parteifeindlichen Umständen." Wenn eine andere Nation nachweislich die Wahlen beeinflusst ist das natürlich nur dann Staatsfeindlich, wenn der falsche gewählt wird...
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Man stelle sich einfach die Frage, ob die Geheimdienste bei einer Wahl Clintons ebenso gegen sie vorgegangen wären. Da wäre einiges aufzuarbeiten gewesen u.a. bezüglich der Clinton-Stiftung. Aber eben, Clinton, die Medien und die Geheimdienste gehören denselben Drahtzieher.
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (quod erat demonstrandum)
      Diese Frage stellt sich nicht.Clinton ist nicht Präsidentin.Aktuell geht es um die Aufarbeitung der offensichtlich dunklen Machenschaften einer neuen Politgilde,die denkt,mit polemischen Sprüchen & demagogischen Anwürfen wäre erfolgreiche Politik zu machen.Leider verfallen zu viele Bürger solchen machtgeilen Schwätzern & denken, ie würden jetzt endlich mal «Tacheles» reden.Stattdessen werden diese Bürger noch mehr an der Nase herumgeführt.=> Selber denken & analysieren würde vielen gut anstehen!
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