Abu Dhabi erfüllt US-Auflagen Laptops dürfen wieder ins Handgepäck

  • Die US-Regierung hat die Mitnahme von Laptops und Tablets im Handgepäck bei Flügen der Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi wieder erlaubt.
  • Die US-Behörden hatten das Kabinenverbot aus Angst vor Sprengsätzen in elektronischen Geräten erlassen.
  • Bei Flügen aus der EU in die USA ist ein Verbot derzeit nicht angedacht.
Mann verpackt sein Notebook in seinem Koffer.

Bildlegende: An den meisten Flughäfen, wie hier am Atatürk-Flughafen in Istanbul, bleibt das Verbot weiter in Kraft. Keystone

Wie die US-Behörden mitteilten, ist die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate die erste, die von der Aufhebung des Banns profitiert. Das Verbot war vor mehr als drei Monaten für Direktflüge von insgesamt zehn Airports in der Türkei, Nahost und Nordafrika verhängt worden.

Wie der Sprecher des US-Ministeriums für Innere Sicherheit, David Lapan, sagte, fiel die Entscheidung zur Aufhebung des Verbots nach der Einführung zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen durch Etihad Airways. Passagiere und elektronische Geräte würden nun verschärft überprüft. Details nannte er aber nicht.

Angst vor Sprengsätzen in Laptops

Wegen der Befürchtung, islamistische Attentäter könnten in den Geräten Sprengsätze verstecken, hatten die USA im März ein Kabinen-Verbot für grössere elektronische Geräte auf Flügen aus acht muslimischen Ländern verhängt. Grossbritannien erliess kurz danach das gleiche Verbot für Flüge aus sechs Staaten.

Auf diesen Verbindungen müssen seither Laptops und andere Geräte, die grösser sind als ein Smartphone, am Abfertigungsschalter eingecheckt werden.
Bei Flügen aus der EU in die USA wurde vorerst auf das Verbot verzichtet. Stattdessen sollten aber die Sicherheitsvorschriften für Fluggesellschaften und Startflughäfen mit Verbindungen in die USA verschärft werden.