Lawine verschüttet Dorf an Trekkingroute

Nach einem erneuten Lawinenabgang in Nepal sind bis zu 250 Menschen vermisst oder verschüttet. Die Lawine ging entlang der Route des beliebten Langtang-Treks nieder.

Karte der Region, in der die Lawine niederging

Bildlegende: Die Lawine ging in der Nähe des Epizentrums des Bebens nieder. Google Maps


So verläuft die Suche nach den vermissten Schweizern

4:32 min, aus SRF 4 News aktuell vom 28.04.2015

Nach dem Abgang einer neuen Lawine im nepalesischen Erdbebengebiet werden bis zu 250 Menschen vermisst. Laut den Behörden begrub sie das Dorf Ghodatabela unter sich. Es liegt in einem bei Trekkingtouristen beliebten Naturpark.

Die Lawine habe zur Mittagszeit das Dorf Ghodatabela getroffen, sagte der Governeur des Rasuwa-Distrikt. Es befindet sich entlang der Route des Langtang-Treks. Die Langtang-Route liegt nicht weit von Kathmandu entfernt.

«Wir versuchen zu retten, aber schlechtes Wetter und Regen behindern die Arbeit», sagte der Gouverneur weiter. Es sei möglich, dass auch ausländische Touristen verschüttet seien. Es gebe wenig Informationen, weil die Gegend nicht leicht zugänglich und die Kommunikation schwierig sei. Es ist zu befürchten, dass es viele Tote gegeben hat.

Die Lawine ging in der Nähe des Epizentrums des Bebens vom Samstag nieder.