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International Luftschläge nahe Damaskus: Mindestens 40 Menschen sterben

Auf einem Marktplatz nahe der syrischen Hauptstadt sind laut Beobachtern 12 Raketen eingeschlagen. Mindestens 40 Menschen starben, rund 100 sind verletzt worden. Die betroffene Region gilt als Rebellenhochburg und ist stark umkämpft.

Zerstörte Gebäude und aufräumende Menschen
Legende: Seit dem Beginn der russischen Luftschläge sollen bereits 183 Zivilisten gestorben sein (Bild: Damaskus, 29.10.2015) Keystone

Bei einem Luftschlag auf eine Rebellenhochburg östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mindestens 40 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte schlugen 12 Raketen auf einen Marktplatz in der Ghuta-Region ein.

Russische Luftschläge hätten nur einen Monat nach deren Beginn landesweit bereits 183 Zivilisten das Leben gekostet – unter ihnen 48 Kinder. Dies erklärt die Beobachtungsstelle, die der Opposition nahesteht. Zugleich seien 410 Dschihadisten getötet worden.

Die vom aktuellen Luftschlag betroffene Ghuta-Region gehört zu den am härstesten umkämpften Gebieten im bereits vier Jahre andauernden Bürgerkrieg in Syrien. Im August 2013 war dort laut UNO gar Giftgas eingesetzt worden. Bis zu 1400 Menschen starben.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Florian Frey (flofre)
    Wenn man über Jahre den Berichten aus vorOrt der Journalistin Karin Leukefeld (recht ideologiefreie Berichterin), so wie dem profunden Kenner der Region/Geschichte Michael Lüders folgt; - man täglich sieht wie sehr sich das offizielle Russland um grösst mögliche Transparenz bemüht - und dann die tägliche Berichterstattung hier liest; - könnte man meinen von verschiedenen Ländern zu sprechen?!? (und immer diese ominöse "Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien"!)
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  • Kommentar von N. Belg (Sinilga)
    "Dies erklärt die Beobachtungsstelle..." und das muss man unbedingt verbreiten? War jemand vor Ort von den Journalisten? Nato wurde schon mehrmals aufgerufen von Moskau um die Falschmeldungen zu erklären.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Die Mordbuben Assad und Putin scheinen es wieder mal besonders auf die Zivilbevölkerung abgesehen zu haben. Alles kurz und klein schießen, das hatten wir doch schon, im Donbass. Hier geht man allerdings noch brutaler vor, verdeckt geht es nicht, man will ja die Großmacht zur Schau stellen. Aber all das wird unsere Putintrolle hier nicht abschrecken, im Sold oder nicht, weiterhin verzückt das hohe Lied auf ihr Idol, seiner Majestät, dem Zaren Neu-Sowjetrusslands anzustimmen.
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    1. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      Ich warte immer noch auf Bilder von zestörte Spitälern. Herr Chauvet nehmen Sie nicht jede Knoche welche ihnen Bild Zeitung oder Zeit geben.
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