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Beruhigung auf Mittelmeerroute Macron und Merkel wollen Asylanträge in Afrika prüfen lassen

Legende: Video Flüchtlingsgipfel in Frankreich abspielen. Laufzeit 2:02 Minuten.
Aus 10vor10 vom 28.08.2017.
  • Bei Flüchtlingen und Migranten aus Afrika soll bereits auf dem schwarzen Kontinent entschieden werden, wer Anspruch auf Asyl in Europa hat.
  • Wer kein Asyl erhalte, werde in die Herkunftsländer zurückgeführt. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR soll das Verfahren beaufsichtigen.
  • Das erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron beim Treffen der vier grossen Euro-Staaten mit den Regierungschefs von Niger, Tschad und Libyen in Paris.
  • Am gemeinsamen Treffen nahmen auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni und der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy teil.

Mit den Entscheidungen in Transitländern wie dem Niger solle verhindert werden, dass sich Menschen auf den gefährlichen Weg durch Libyen und das Mittelmeer machten, sagte Macron derweil weiter.

Legende: Video Libyen soll den Flüchtlingsstrom stoppen abspielen. Laufzeit 5:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 28.08.2017.

Der italienische Ministerpräsident Gentiloni bestätigte die Verabredung. Entscheidungen sollten bereits in Ländern wie Niger oder Tschad getroffen werden.

Angela Merkel sagte, es sei eine breite Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika verabredet worden. «Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir mit afrikanischen Ländern Kontingente vereinbaren, wonach eine bestimmte Anzahl von Menschen hier studieren und arbeiten kann», sagte Merkel in einem Interview mit der «Tageszeitung».

Vorbedingung müsse aber sein, dass die illegale Migration gestoppt wird, sagte Merkel in Paris. «Sonst würden wir falsche Zeichen setzen.»

Entwicklung der monatlichen Ankünfte in Italien

45 Kommentare

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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    "...wer Anspruch auf Asyl in Europa hat". Jetzt ist nicht mal mehr von der EU die Rede, nein - ganz Europa! Wurde der Souverän dazu befragt / abgestimmt? Und wieso immer nur Europa und nicht die Herkunftländer in die Verantwortung nehmen? Visa - Stop für Länder, insbesondere deren Eliten, welche menschenverachtende Zustände ermöglichen, resp. nicht beseitigen.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    "...wer Anspruch auf Asyl in Europa hat". Jetzt ist nicht mal mehr von der EU die Rede, nein - ganz Europa! Wurde der Souverän dazu befragt / abgestimmt? Und wieso immer nur Europa und nicht die Herkunftländer in die Verantwortung nehmen? Visa - Stop für Länder, insbesondere deren Eliten, welche menschenverachtende Zustände ermöglichen, resp. nicht beseitigen.
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  • Kommentar von Beatrice Mosimann (Beat.)
    Der Text sollte heissen, kein Flüchtling mehr weit u. breit in Sicht! Politik reagiert zu spät, Zuviel sind gestorben, zu viel Mitmenschen leiden in den fragwürdigen Hotspot, was kann ein Mensch noch alles aushalten, besinnen wir unseres Rückgrat, und helfen endlich wirksam. Afrika ist nicht arm, bessere Verteilung der Güter, afrikanische Menschen benötigen mehrfach ökonomische intelligente Hilfe, im ganzen Land. Jeder Mensch möchte eine Leistung erbringen, damit er ernten kann.
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