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International Maduros Anhänger stärken dem Präsidenten den Rücken

In Venezuela gehen seit Tagen Studenten auf die Strasse, um gegen die sozialistische Regierung zu protestieren. Nun machten es ihnen tausende Anhänger Maduros gleich. Zu tausenden folgten sie dem Ruf des Präsidenten.

Legende: Video «Frieden, fordern die Demonstranten (unkommentiert)» abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 16.02.2014.

Venezuela scheint gespalten. Nach tagelangen Studenten-Protesten gingen nun tausende Anhänger von Präsident Nicolás Maduro auf die Strasse. Mit von der Partie: Der Präsident, der an der Demo den konservativen kolumbianischen Ex-Präsidenten Alvaro Uribe scharf kritisierte.

Der «Feind Venezuelas» sei für die Gewalt in Venezuela verantwortlich, sagte Maduro. Denn Uribe stütze Bestrebungen «faschistischer Gruppen» für einen Staatsstreich in Venezuela.

Maduro: Waffen zu Hause lassen

Zugleich machte Präsident Maduro klar, dass er in den Reihen seiner Anhänger keine Waffen dulde. Wer ein rotes Hemd trage, und dann eine Waffe ziehe und einen anderen Venezolaner angreife, der sei weder «Chavista» noch Revolutionär.

Am Freitag hatte Maduro einen Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in Venezuela vorgestellt, das eine der höchsten Mordraten der Welt ausweist. Die Opposition drängt vor allem auf eine Entwaffnung radikaler Unterstützergruppen der Regierung. Am Mittwoch waren bei Studenten-Protesten drei Menschen in Caracas erschossen worden. Die Umstände ihres Todes sind unklar.

4 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Menschen in Venezuela demonstrieren gegen die Regierung. Das ist auch in Venezuela ein geschütztes Recht. Die Regierung schickt ihre Schlägertrupps, die willkürlich die Demonstranten angreifen. Alle unabhängigen Medien sind geschlossen worden und die ausländischen Sender werden blockiert. Ein schönes Land wird vollständig zerstört. Die Venezolaner drücken das so aus: "No todas en Venezuela es cara, una vida cuesta nada". ( Nicht alles in Venezuela ist teuer, ein Leben kostet nichts! )
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  • Kommentar von Lenherr Hermann, 9475 Sevelen
    Ach so..... in Venezuela haben die Regierungs-Gegner demonstriert!!!! Das erfährt man bei SRF erst wenn die Sozialisten eine gegen Demonstration machen. Und das wird noch unter einem guten Stern präsentiert. Da sieht man wie unser SRF tickt und uns zu beeinflussen will.
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  • Kommentar von Bruno Vogt, Zürich
    Maduro hat ebenfalls gesagt das er keine Demonstrationen erlauben werde, obwohl dies in der Venezolanischen Konstitution ausdrücklich erlaubt ist. Die Regierung wird immer autoritärer und droht einen führenden Oppositionsführer verhaften zu lassen wegen Unruhestiftung. Ein kolumbianischer Fernsehsender welcher neutrale Berichterstattung anbot wurde in Venezuela. kurzerhand vom Netz genommen. Und der Zugang zu Twitter in den letzten Tagen eingeschränkt. Darüber sollte viel eher berichtet werden!
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