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International Mazedonien lässt Flüchtlinge auflaufen

Mazedonien hält seit Mittwochnachmittag seinen wichtigsten Grenzübergang zu Griechenland für Flüchtlinge und Migranten vorübergehend geschlossen.

Flüchtlinge stehen am Grenzübergang bei Idomeni an
Legende: Flüchtlinge stehen am Grenzübergang bei Idomeni an (Archivbild) Reuters

Es gebe nahe der mazedonisch-serbischen Grenze einen «Stau», erklärte die mazedonische Polizei. Viele Flüchtlinge warteten auf die Weiterreise nach Serbien. Aus diesem Grund sei vorübergehend die Grenze zu Griechenland beim Eisenbahnübergang Idomeni-Gevgelija geschlossen worden.

Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Polizeikreisen der Provinzhauptstadt Kilkis. Zuvor hatte Spiegel-Online über die Grenzschliessung berichtet.

In Zelten und Bussen übernachten

Wann die Grenze wieder geöffnet wird, ist unklar. Die Autobahn-Übergangstelle von Griechenland nach Mazedonien bei Evzoni-Bogorodica war am Mittwochabend weiter geöffnet.

Auf der griechischen Seite des Eisenbahnübergangs von Idomeni befanden sich nach Augenzeugenberichten rund 1000 Menschen. Diese sollen die Nacht in Zelten und provisorischen Unterkünften verbringen. Rund 800 Flüchtlinge müssen die Nacht über in Bussen und in einer Tankstelle rund 20 Kilometer südlich ausharren.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von P Pian (P)
    Solang Deutschlands Frau Merkel und BR Sommaruga ihre Willkommenspolitik nicht ändert, werden weiter solche Situationen herrschen. Schweden bereitet gerade das vor was wir auch machen müssten, inkl das andere Europa nämlich Flüchtlinge wo nicht an Leben bedroht sind aus zu schaffen und zwar Konsequenz.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Es geht weiter wie bisher und es wird immer problematischer damit akkurat umzugehen. Diese Flüchtlings-Ströme sind mit früheren Flüchtlings-Ströme nicht mehr zu vergleichen. Die Lösung kann sich nicht auf Aufnahme und Integration beschränken. Da muss weit mehr getan werden.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Mazedonien und Serbien sind keine EU-Mitgliedsstaaten. Warum erwartet die EU von ihnen denn Kooperation auf der gleichen Ebene? Nur weil sie Beitrittskandidaten sind, müssen sie sich nicht alles gefallen lassen. Daher ist ihr gutes Recht, ihre Grenzen zu schliessen. GR sollte sich zusammenreissen und endlich mal etwas leisten. Dieses Land ist das blanke Chaos, in jeder Hinsicht. Wenn Schengen stirbt, muss GR eh alle Flüchtlinge bei sich behalten.
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