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International McCain spricht sich für Luftangriffe auf Assads Truppen aus

Nach Berichten über einen möglichen Giftgasangriff mit bis zu 1300 Toten in Syrien steigt in den USA der Druck auf Präsident Obama. Senator John McCain fordert ein militärisches Eingreifen der Vereinigten Staaten in den Bürgerkrieg.

Porträtfoto John McCain
Legende: John McCain (hier bei einem früheren Interview) fordert das Weisse Haus zum Handeln auf. Keystone

Er halte Berichte über einen Giftgasangriff nahe Damaskus mit zahlreichen Toten für glaubhaft, sagte John McCain in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN. Washington dürfe deshalb nicht länger zögern.

Der einflussreiche Senator aus Arizona und ehemalige Präsidentschaftskandidat der Republikaner argumentierte, eine Intervention wäre zu geringen Kosten möglich. Die USA seien in der Lage, mit Raketen einen Grossteil der syrischen Luftwaffe ausser Gefecht zu setzen.

Warnung vor Verlust der Glaubwürdigkeit

US-Präsident Obama habe einen Einsatz chemischer Waffen in Syrien mehrfach als «rote Linie» bezeichnet. Handle er jetzt nicht, dann könne das Wort des US-Präsidenten im Nahen Osten nicht mehr ernst genommen werden, so McCain weiter.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Der McCain hat eigentlich schon recht, das mörderische Assad-Regime muss weg. Es wurde jedoch im Gegensatz zu Libyen zu lange zugewartet und unterdessen unterstützen die Russen immer mehr das Assad-Regime, weil sie ihren Einfluss auf die Region ausbauen wollen.
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    John McCain hat seinerzeit erfolglos versucht, für die Präsidentschaft zu kandidieren, als Rechtsaussen war er den Amerikanern wohl zu militaristisch. Dass er jetzt plötzlich wieder versucht, Einfluss auf die amerikanische Aussenpolitik zu nehmen, muss als das zu werten sein, was es ist, nämlich, die USA im nahen Osten in einen Krieg zu verwickeln, der wieder einmal nicht zu gewinnen wäre. Schon Busch benutzte das Chemiewaffen-Argument für 'seinen Krieg', McCain macht es jetzt nicht anders.
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  • Kommentar von M. Schenk, Aargau
    Ein alter Mann, der immer noch glaubt Kriege lösen das Problem, McCain's Zeit ist abgelaufen. Es macht mir Angst wenn ich immer wieder sehen muss wie Grossväter und Uhrgrossväter Weltpolitik machen......
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