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Mediengesetz Australien einigt sich mit Facebook im Streit um Medieninhalte

  • Facebook werde die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk in den kommenden Tagen aufheben, teilte Schatzkanzler Josh Frydenberg mit.
  • Die Regierung wil im Gegenzug Änderungen an einem geplanten Mediengesetz vornehmen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.
  • Facebook hatte seit Donnerstag Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt.

Die Änderungen sollen digitalen Plattformen und Nachrichten-Medien mehr Klarheit darüber verschaffen, wie das Gesetz angewendet werden sollte und den Rahmen dafür stärken, dass Betriebe im Nachrichten-Medienbereich fair entlohnt würden. Facebook begrüsste in einer Stellungnahme die Einigung. Man sei zufrieden, dass die australische Regierung einer Reihe von Änderungen und Zusicherungen zugestimmt habe.

Gesetz soll Werbeeinnahmen gerechter verteilen

Facebook-Nutzer konnten seit Donnerstag keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Damit widersetzte sich das Unternehmen einem Gesetzesvorhaben der australischen Regierung, das künftig Google und Facebook dazu zwingen soll, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.

Australien will damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden. Der Streit war zuletzt eskaliert. Die Regierung hatte am Montag angekündigt, man werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen.

SRF 4 News, 23.2.2021, 7 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Jörg Kaufmann  (jka)
    Die Medieninhalte werden wohl nicht von Facebook selbst zur Verbreitung aufgenommen, sondern von Nutzern in die Plattform gestellt.
    Da gibt es Bedingungen zu urheberrechtlich geschützten Inhalten. Wenn die Urheber selbst ihre Werke auf Facebook verbreiten, werden Bedingungen zur Anwendung kommen. Mit einer Nutzung des Gratis-Dienstes werden diese akzeptiert. Sonst soll man es lassen, da ist kein Zwang.
    Schön und gut, dass eine Einigung in Sicht ist. Dennoch unklar, wo denn das Problem liegt?
  • Kommentar von Chris Schmidlin  (Chris Schmidlin)
    Ich denke, dass sich ein Unternehmen jederzeit aus einem Markt zurückziehen kann, wenn sich die Spielregeln aka Gesetze zum eigenen Nachteil ändern. Offensichtlich gibt es aber doch Verluste auf der klagenden Seite die Kompromisse erfordern. Angebot und Nachfrage. Offizielle Stellen - wozu ich auch SRF zähle - sollten auf Facebook nicht präsent sein. Wer solche Gefässe nicht benutzen will wird von Informationen ausgegrenzt, sollte sie nur da erscheinen.
  • Kommentar von Werner Ammann  (W.A.)
    Wie ist es möglich, dass eine Regierung es zulässt, dass Regierungsstellen wichtige Mitteilungen nur auf Facebook publizieren? Ein Staat sollte überhaupt nichts auf Facebook publizieren.
    1. Antwort von Maciek Luczynski  (Steine)
      Klar, die Behörden / Regierungsstellen können auch ein eigenes Portal aufbauen.
      Nur kostes es viel mehr als FB und jemand muss dafür auch die Verantwortung übernehmen / und Warten.