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International Mehrere Tote bei Selbstmordanschlag in Tschetschenien

Bei einem Attentat in der russischen Teilrepublik kamen mindestens fünf Polizisten ums Leben. Zwölf Zivilisten wurden verletzt.

Ein Selbstmordattentäter hat in der russischen Teilrepublik Tschetschenien mindestens fünf Polizisten getötet und zwölf Zivilisten verletzt. Ein 19-jähriger Islamist aus dem Nordkaukasus habe sich an einem Kontrollpunkt während eines Stadtfestes in der Hauptstadt Grosny in die Luft gesprengt, sagte ein Behördensprecher der Agentur Interfax zufolge.

Vor einer Konzerthalle sei Polizisten ein Verdächtiger aufgefallen. Als sie den Mann anhielten, zündete dieser eine Bombe.

«Er wollte wohl in die Halle und dort ein noch grösseres Blutbad anrichten», sagte der Sprecher. Im Nordkaukasus kämpfen islamistische Separatisten für ein von Moskau unabhängiges «Emirat».

5 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli, Burgdorf
    Interessant: Bisher ein einziger Kommentar. Die RU-freundlilchen Blogger sind wohl alle noch am Schlafen.
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Einfach toll,diese länderübergreifenden Religionen.Auf diese Weise können wohl sämtliche demokratische Bestrebungen vergessen werden.Bleibt nur zu hoffen,dass sie wenigstens in China diesen "Direktverdrahteten und verirrten Verwirrten" Einhalt gebieten.Sonst geht es dort auch bald zu und her wie in Mexico.Die eine Drogen-Mafia bekämpft die andere.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Deshalb wäre es jetzt so wichtig, dass Obama seine persönliche Aversion gegen Putin "begraben" & mit Russland zusammen spannen würde. Nur gemeinsam kann etwas gegen den zunehmenden Terrorismus, welcher sich mittlerweile immer weiter ausbreitet getan werden. Hier stimmt eben:" Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte." Und Motto der EU ist doch: "Nur gemeinsam sind wir stark." Das sollte eben im Kampf gegen den Terrorismus für alle Länder dieser Welt gelten.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @E. Waeden: Diese Phase gab es bereits, vor allem nach dem Überfall der tschetschenischen "Freiheitskämpfer" 2002 im Moskauer Bolschoj-Theater und erst recht nach der Katastrophe von Beslan zwei Jahre später. Kein Geringerer als der vielkritisierte Bush junior wäre bereit gewesen, zusammen mit Putin den weltweiten Terror zu bekämpfen. Nicht die USA haben sich von Russland abgewendet, es war genau umgekehrt. Solange der Nordkaukasus "kontrolliert" wurde, ist es dabei geblieben.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @J. Stump: Bush ist nicht Obama! Heute ist 2014 & nicht mehr 2002. Fakt ist, dass Russland betreffend IS-Bekämpfung mithelfen will, es aber von Obama bisher abgelehnt worden ist. Und Deutschland hat sich 2003 auch geweigert die Amerikaner im Krieg gegen den Irak zu unterstützen & trotzdem sind sie jetzt mit dabei.
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