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International Menschenrechte verletzt: USA prangern an

Russland, China und Usbekistan bekommen einen Rüffel von den USA. Kritikpunkt: Verstösse in Sachen Menschenhandel.

Ein Vater umarmt seinen Sohn in China.
Legende: Die beiden sind wieder vereint. Trotzdem tut China noch zu wenig gegen Menschenhandel, sagen die USA. Reuters

Die USA haben China, Russland und Usbekistan wegen Menschenhandels angeprangert. Das Aussenministerium setzte sie auf die Liste der Länder mit den schlimmsten Verstössen.

China wird angelastet, bei den Bemühungen im Kampf gegen den Menschenhandel nicht einmal den internationalen Minimum-Standards zu entsprechen.

Zwar gebe es einige «mässige» Fortschritte, heisst es im Bericht des Ministeriums. Dennoch tue die chinesische Regierung nicht genug. Der Report weist unter anderem auf Chinas Ein-Kind-Politik hin. Familien bevorzugten traditionell Knaben. Dies führe zu einem Handel mit heiratsfähigen Frauen und Prostituierten.

Quelle von Menschenhandel in Usbekistan

Das Hauptproblem in Russland ist laut dem Bericht der Handel mit Arbeitskräften. Bis zu einer Million Menschen würden bei der Arbeit in einer Form ausgebeutet, «die charakteristisch für Fälle von Menschenhandel ist».

Usbekistan schliesslich wurde als eine Quelle von Menschenhandel für Zwangsarbeit und Prostitution gebrandmarkt.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Die USA zeigen wieder einmal mit dem Finger auf China und Russland. Welch schöne Propaganda-Wand sich die Amis gebastelt haben, um sich dahinter zu verstecken.
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  • Kommentar von H.P. Auer, RF-620100 Ekaterinburg
    @An alle Verfasser:Es geht ja hier Explizit um "Menschenhandel!"Was Russland anbelangt kann ich leider nur bestätigen,denn Fakt ist,dass mehr und mehr Tadschiken,Usbeken,Kirgisen weit unter dem von RU abgesegneten Existenminimum (6209Rbl=ca.176CHF) arbeiten und dies teilweise bis zu 12 Std und 6Tg die Woche.Vielfach sind diese weder registriert noch staatlich krankenversichert und leben sehr oft zu 12 in einer 1Zimmerwhg. von ca.35 m2.Für Vermieter solcher "Gummiwhg" ein lukratives Blackbusiness
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Aehm, moment... Die USA prangert andere Laender wegen Menschenrechtsverletzungen an? Haben die da auf Ihrer Liste nicht noch weitere Laender vergessen, ganz besonders eines? Alleine der aktuelle bekannt gewordene Fall mit PRISM ist ja mehr als nur Menschenrechtsverletzend, und das im Welt weiten ausmass. Besonders die Firmen wie Micro$soft, Google, Facebook, und Co. welche auch noch freiwillig Daten liefern, sollten sich schaemen, so was zu unterstuetzen.
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