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International Merkel verspricht Wiederaufbauhilfe für Ostukraine

Die deutsche Bundeskanzlerin hat in Kiew den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko getroffen. Sie stellte millionenschwere Hilfe in Aussicht.

Legende: Video Angela Merkel in der Ukraine abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.08.2014.

Angela Merkel hat in Kiew den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko besucht. Sie forderte einen «zweiseitigen Waffenstillstand» zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine. «Die territoriale Integrität und das Wohlergehen der Ukraine sind wesentliches Ziel der deutschen Politik», sagte sie.

Legende: Video Merkel verspricht Hilfe in Millionenhöhe abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Vom 23.08.2014.

Nach ihrem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten kündigte Merkel zudem eine Kreditbürgschaft über 500 Millionen Euro für die Energie- und Wasserversorgung sowie 25 Millionen Euro Hilfe für Flüchtlinge an.

Hilfe für Donbass

Poroschenko habe mit der Kanzlerin darüber gesprochen, die Infrastruktur im Unruhegebiet Donbass wieder aufzubauen. Dazu habe Merkel die Finanzhilfe in Aussicht gestellt.

«Das ist der Beginn des Merkel-Plans für den Wiederaufbau des Donbass», sagte der Präsident.

Poroschenko betonte, an seinem Friedensplan für den krisengeschüttelten Osten des Landes festhalten zu wollen. «Krieg ist nicht unsere Wahl, er wurde uns von aussen aufgedrückt», sagte der Präsident der Ex-Sowjetrepublik.

56 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Oppliger, Walenstadt
    Für alle die hier im Forum wegen dieser Meldung jetzt Optimismus verbreiten wollen, sollen mir mal erklären auf was sie diesen zurückführen? Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, in welcher Art und Umfang dieser Besuch jetzt einen bedeutenden Fortschritt für diesen Konflikt und die Beziehungen von Deutschland zu Russland darstellen soll.
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      Peter Oppliger: Kompliment. Sachlich und absolut richtig.
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    2. Antwort von Sascha Freitag, Thurgau
      Genau. Frau Merkel hat nur indirekt ausgedrückt, auf welcher Seite sie steht.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Und hört man sich die Rede von Poroschenko anlässlich der Feier an kommt man zum Schluss, der Besuch der Kanzlerin war für die Katz. Wie ist das jetzt mit der geforderten Waffenruhe? Der harte Kern dieser Regierung WILL unter allen Umständen Krieg mit Russland & macht mittlerweile was sie will. Die lächeln der Kanzlerin ins Gesicht, versprechen alles was sie will, stecken sich die Milliarden ein & lachen sich vermutlich die Hucke voll über die naive Leichtgläubigkeit der EU.
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    4. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Waeden: Das der Besuch für die Katz war stimmt natürlich so nicht,immerhin stellt Sie sich hinter die Ukraine,und macht auch etwas Geld für diese locker.Mein Kommentar beruht auf Aussagen auch von Lara Lar die hier schon von einer Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland träumte,und allgemeiner Optimismus verbreiteten wollte.Meine ihr gestellten Fragen diesbezüglich wollte Sie aber nicht beantworteten.Wahrscheinliche Ursache dafür: Allgemeiner Erklärungsnotstand !!
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Beinahe rührend diese Szene, als man Poroschenko ein winziges Blumensträusschen überreichte, welches er dann freudig an Kanzlerin Merkel weiter reichte, welche dann mit einem Lächeln im Gesicht daran kurz geschnuppert hat. Dachte sie dabei: "Hätte ich ihm doch nur vorher schon mitgeteilt, wie viele Millionen ich mitbringen werde, dann wäre der Blumenstrauss sicher etwas üppiger ausgefallen?" :-)
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  • Kommentar von G. Keller, Zürich
    Das Ziel von Konfliktlösungen sollte auf win/win ausgerichtet sein. Wenn ein Verhandlungspartner aber schon im Vorfeld, vor der Verhandlung, den Gegenpartner mit zwingenden Auflagen/Ultimatum konfrontiert, hat dies nicht einmal ansatzweise die Basis einer konstruktiven diplomatisch kompromissbereiten lösungsorientierten Verhandlung zu tun. Hingegen wäre es zwingend, dass sämtliche Konfliktbeteiligte sich gemeinsam und gleichzeitig einbringen dürfen -und müssen: EU-Machtgehabe bitte ablegen!
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Nun, betreffend Deeskalation war die EU bisher sehr schwach aufgestellt. Da wo hohe Intelligenz (Russland) vorhanden wäre hat man Ultimaten gestellt & gedroht, man aber bei Putin mit Diplomatie besser gefahren wäre & bei den anderen in diesem Konflikt, der Regierung in Kiew, wo der gesunde Menschenverstand ausgehebelt worden ist, "setzt" man auf Diplomatie, statt da einmal ein Machtwort zu sprechen.
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