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International MH370: Auf der falschen Spur

Das vermisste Flugzeug der Malaysia Airlines befindet sich nicht in dem Gebiet des Indischen Ozeans in dem seit einiger Zeit gesucht worden ist. Zu diesem Schluss kommt das zuständige Koordinationszentrum in Australien nach Abschluss der Suche.

Das vermisste Flugzeug der Malaysia Airlines sorgt noch immer für Kopfzerbrechen: Allerdings ist nun klar, dass sich die vermisste Boeing 777 nicht im abgesuchten Unterwassergebiet südlich der Westküste Australiens befindet. Dies sei das Ergebnis der abgeschlossenen Suche in dem 850 Quadratkilometer grossen Gebiet im Indischen Ozean, teilte das zuständige Koordinationszentrum JACC in Perth mit.

Legende: Video U-Boot soll MH370-Wrack finden abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus Tagesschau vom 15.04.2014.

Das Zentrum hatte sechs Wochen lang mit der Tauchdrohne «Bluefin-21» den Meeresgrund abgesucht, ohne Hinweise auf Flugzeugtrümmer zu finden.

Die Australische Transportsicherheitsbehörde betrachte nun die Suche im Gebiet der erfassten akustischen Signale als abgeschlossen, erklärte das JACC. «Aus ihrer professionellen Sicht kann das Gebiet als endgültige Ruhestätte von MH370 ausgeschlossen werden.»

Suchgebiet vergrössert sich erheblich

Im vergangenen Monat waren in diesem Gebiet Signale aufgefangen worden, von denen man vermutete, dass sie von der Blackbox der Maschine der Malaysia Airlines stammten. Das Passagierflugzeug war am 8. März auf seinem Flug von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden.

Was mit dem Flugzeug passierte, ist völlig unklar. Ermittler gehen davon aus, dass die Maschine mit 239 Menschen an Bord ins Meer stürzte. Das Koordinationszentrum kündigte an, weiter Daten auszuwerten, um ein neues Suchgebiet festzulegen. Der südliche Bogen über dem Ozean, den das Flugzeug durchflogen haben könnte, ist 60'000 Quadratkilometer gross. Das entspricht einer Fläche, die rund eineinhalb Mal so gross wie die Schweiz ist.

Keine Konfrontation

Malaysias Ministerpräsident Najib Razak besucht zur Zeit China. Doch dort will er keine Familien der Insassen des vermissten Fluges MH370 treffen. Dies teilt das chinesische Aussenministerium mit. Zwei Drittel der Insassen des Fluges von Kuala Lumpur nach Peking waren Chinesen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    In jedem Fall äusserst bemerkenswert, wie 2014 AD ein "hightec" Flugobjekt in unserer (schon fast) perfekten Überwachungswelt, einfach so von der Land(See)karte verschwinden kann. Als wäre es eines, auf den vier Reisen Kolumbus, neun verlorenen Schiffe. Vor gut 500 Jahren und damaligen Wissensstand akzeptierbar. Aber heute? Bekomme den Eindruck, dass wir unsere technischen Machbarkeiten, in überspitztem Nazismus, weit überschätzen. Wenn ich da hierzulande schon an die Handyfunklöcher denke ;-)
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  • Kommentar von Viktor Straumann, Riehen
    Diese offizielle Einsicht hat aber sehr lange auf sich warten lassen. Die ganze MH370 Story ist eine einzige widerliche Schmierenkomödie, die derjenigen von 9 11 mit Ausnahme der Anzahl Todesopfer in Nichts nachsteht.
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    1. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Viktor Straumann: die Wahrheit ist, dass Sie, Herr Straumann, keinen blassen Schimmer haben, was passiert ist und wo sich das Flugzeug befindet. Sie sehen einen Schmierenkomödie, weil Sie eine Schmierenkomödie sehen wollen.
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    2. Antwort von sandra ulmer, solothurn
      @Straumann: Die Annahme, dass dieses Flugzeug auf Diego Garcia gelandet ist, entbehrt nun sicherlich nicht jeglicher Grundlage. Aber diese Zone war ja bei der Suche absolut tabu. Jedes Gebiet kam urspruenglich in Frage. Nur das Naheliegendste wurde von Anfang an rundum ausgeschlossen und jeder Hinweis auf DG als Verschwoerungstheorie abgetan.
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