Wahlschlappe für Obama-Lager – Republikaner jubeln

Obamas Demokraten kassieren bei den Midterms eine herbe Niederlage. Für den Präsidenten wird nun vieles schwieriger.

Republikanische Wähler feiern

Bildlegende: Grosser Jubel: Die Republikaner bejubeln ihren Sieg auf ganzer Linie. Sie beherrschen nun beide Kammern im Kongress. Reuters

Midterm Elections in den USA

  • Die Republikaner sind die grossen Sieger.
  • Sie können nicht nur die Mehrheit im Repräsentantenhaus ausbauen, sie stellen auch die Mehrheit im Senat.
  • Damit stehen für Präsident Obama schwierige zwei Jahre an: Die beiden Kammern können Reformprojekte jederzeit stoppen.
  • Neu gewählt wurden das ganze Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats. Daneben fanden Gouverneurswahlen statt.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 9 :26

    Die Anekdoten zur Wahl

    Mit unserem Tweet, der auf Anekdoten bei den Wahlen hinweist, verabschieden wir uns. Das war der Liveticker zu den Kongress-Wahlen in den USA. Laufende Updates und Hintergründe erhalten Sie weiterhin unter srf.ch/news/international/midterm-elections-2014 oder via Twitter @srfnews.

  • 8 :34

    Kalifornien wählt wieder demokratischen Gouverneur

    Kalifornien bleibt demokratisch. Bei der Wahl lag der amtierende Gouverneur Jerry Brown kaum einholbar vor seinem Herausforderer Neel Kashkari. Der 41 Jahre alte Sohn armer Einwanderer aus dem Kaschmir ist ein liberaler Republikaner, der für Schwulenehe und Einwanderung eintritt. Brown ist mit 76 Jahren der älteste unter allen Gouverneuren in den USA. Er war bereits von 1975 bis 1983 erster Mann in Kalifornien – als Nachfolger von Ronald Reagan. Jetzt ist er Nachfolger eines anderen Hollywood-Republikaners, Arnold Schwarzenegger.

    Eine Frau und ein Mann stehen vor Mokrofonen.

    Bildlegende: In Kalifornien konnte sich der demokratische Amtsinhaber, Gouverneur Jerry Brown (hier mit seiner Frau), behaupten. Keystone

  • 8 :23

    Senatsverluste in mindestens sieben Staaten für die Demokraten

    Die Demokraten verloren ihre Senatssitze unter anderem in Arkansas, Colorado, Montana, West Virginia, South Dakota, North Carolina und Iowa. Auch in Louisiana haben die Republikaner gute Aussichten, bei einer Stichwahl am 6. Dezember den Demokraten ein Mandat abzunehmen. Die Demokraten feierten dagegen den Gouverneurswechsel in Pennsylvania. Es blieb einer der wenigen Glücksmomente für die Obama-Partei in der Wahlnacht.

  • 6 :40

    Obama lädt Parteispitzen ein

    Bereits in der Wahlnacht lud Obama die Anführer beider Parteien und Kammern für Freitag zu einem Treffen ein, wie das Weisse Haus mitteilte. Bei dem Gespräch dürfte er versuchen, die Weichen für seine verbleibende Amtszeit bis Januar 2017 zu stellen und Möglichkeiten für Kompromisse auszuloten.

  • 6 :27

    Auch Obamas Heimatstaat geht an die Republikaner

    Die Republikaner haben den Gouverneursposten im Heimatstaat des demokratischen Präsidenten Barack Obama erobert. Bei der Wahl in Illinois kam der republikanische Herausforderer Bruce Rauner laut CNN auf 51 Prozent, der demokratische Amtsinhaber Pat Quinn auf 46 Prozent. Obama ist zwar auf Hawaii geboren, hat in Chicago aber seine politische Heimat gefunden. Auch seine beiden Töchter Malia (16) und Sasha (13) sind in der grössten Stadt von Illinois geboren.

    Rauner mit erhobenen Daumen.

    Bildlegende: Der Republikaner Bruce Rauner wird in Illinois Gouverneur. Keystone

  • 6 :10

    US-Wahl ist gelaufen – wie gehts nun weiter?

    Das Rennen ist gelaufen. Die Republikaner haben sich die Mehrheit im Senat gesichert. Was sind die Gründe? Was heisst das für Präsident Barack Obama? Die SRF-Korrespondenten Beat Soltermann und Arthur Honegger beantworten die wichtigsten Fragen.

  • 6 :06

    Republikaner: Zahltag für Barack Obama

    Die US-Republikaner sehen ihren Sieg bei den Kongresswahlen als Quittung des Volkes für die Politik von US-Präsident Barack Obama. «Die Republikaner haben die Gelegenheit erhalten, das Land in eine bessere Richtung zu lenken», teilte der Parteivorsitzende Reince Priebus mit. «Das republikanische Repräsentantenhaus und der Senat sind bereit, auf das amerikanische Volk zu hören. Und wir hoffen, Präsident Barack Obama tut es auch.» Man wolle nun unter anderem Arbeitsplätze schaffen, die Energiegewinnung in den USA ausweiten und die Staatsausgaben senken. Auch gelte es, das Land sicherer zu machen. «Das amerikanische Volk hat den Republikanern sein Vertrauen ausgesprochen», sagte Priebus.

    Priebus im Porträt vor dem Logo der Republikaner.

    Bildlegende: Reince Priebus sieht den Sieg der Republikaner als Denkzettel für Obama. Keystone

  • 5 :35

    Die Republikaner sind die grossen Sieger

    Die US-Republikaner haben die Mehrheit im Senat erobert. Wie die TV Sender NBC, ABC und Fox News auf Grundlage von Hochrechnungen berichten, errangen sie 51 der 100 Sitze im Oberhaus. Nachdem die Republikaner auch ihre Mehrheit im Abgeordnetenhaus ausbauten, beherrschen sie jetzt beide Parlamentskammern.

  • 5 :06

    Wo das Rennen eng wird

    Kopf-an-Kopf-Rennen: SRF-Korrespondent Beat Soltermann nimmt die Staaten unter die Lupe, in denen der Kampf um die Senatssitze überraschend eng wird. So zum Beispiel Virginia.

  • 5 :01

    Georgia: Republikaner schaffen absolutes Mehr

    Die Republikaner haben den heiss umkämpften Senatssitz im Bundesstaat Georgia gewonnen. Wie die TV Sender NBC und CNN berichten, errang David Perdue überraschend die erforderliche absolute Mehrheit. Umfragen hatten zuvor vorausgesagt, dass kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Dann hätte es im Januar eine Stichwahl geben müssen.

    David Perdue in Nahaufnahme

    Bildlegende: Hat gut lachen: Der Repubikaner David Perdue holt den Senatssitz in Georgia. Keystone

  • 4 :55

    Kansas geht ebenfalls an Republikaner

    Die Republikaner haben bei der Kongresswahl ihren Sitz im Bundesstaat Kansas verteidigt. Amtsinhaber Pat Roberts gewann gegen den unabhängigen Kandidaten Greg Orman, wie die TV-Sender CBS und Fox News berichten.

  • 4 :44

    North Carolina: Demokratin fällt zurück

    Trotz einem Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnet sich in North Carolina ab, dass Senatorin Kay Hagan ihren Sitz im Kongress verliert. Nachdem 90 Prozent der Stimmen gezählt sind, fallen 49,1 Prozent auf den republikanischen Herausforderer Thom Tillis. Hagan kann derzeit 47,1 Prozent auf sich vereinen.

    Kay Hagan in Grossaufnahme

    Bildlegende: Nicht in Jubelstimmung: Senatorin Kay Hagan ist daran, ihren Sitz für North Carolina zu verlieren. Keystone

  • 4 :26

    Colorado geht an Republikaner

    Die Grand Old Party ist ihrem Ziel einen weiteren Schritt näher: Im Bundesstaat Colorado hat der republikanische Kandidat Cory Gardner das Rennen gemacht. Nun müssen die Republikaner nur noch einen Staat gewinnen, um im Senat die Mehrheit zu stellen.

    Cory Gardner und Wähler an einer Veranstaltung

    Bildlegende: Da fehlte nur noch einer: Cory Gardner holt den Senatssitz von Colorado für die Republikaner. Keystone

  • 4 :04

    Colorado und Kansas: Republikaner vorne

    In zwei der zehn umkämpftesten Bundesstaaten, nämlich Colorado und Kansas, liegen derzeit die republikanischen Kandidaten vor ihren Mitbewerbern. In North Carolina zeichnet sich hingegen ein Sieg der Demokraten ab. Nach jetzigem Stand würden die Demokraten in zwei der umkämpftesten Staaten einen Senatssitz gewinnen (North Carolina und New Hampshire), die Republikaner in fünf (Arkansas, Kentucky, Georgia, Kansas und Colorado). In Kansas findet das Rennen allerdings zwischen einem Republikaner und einem Unabhängigen statt. Zu Alaska und Iowa, ebenfalls stark umkämpft, liegen noch keine Zahlen vor. In Louisiana müssen die Kandidaten zu einem zweiten Wahlgang antreten. Der republikanische Kandidat lag im ersten Wahlgang aber leicht vorne.

  • 3 :55

    Louisiana: Zweiter Wahlgang nötig

    Wegen eines sogenannten «toten Rennens» im US-Bundesstaat Louisiana steht das endgültige Ergebnis der Wahlen zum Senat frühestens am 6. Dezember fest. Da laut Hochrechnungen keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreichte, muss es dort am 6. Dezember eine Stichwahl geben. Weder der Republikaner Bill Cassidy noch die amtierende demokratische Senatorin Mary Landrieu oder einer der sechs anderen Kandidaten kamen auf die erforderliche Zahl der Stimmen, wie die TV-Sender Fox News, ABC und NBC am Dienstag berichten.

    Bill Cassidy in Nahaufnahme

    Bildlegende: Liegt vorne, muss aber zum zweiten Wahlgang antreten: Republikaner Bill Cassidy. Keystone

  • 3 :50

    McConnell will keine Blockade

    Im Fall einer Machtübernahme der Republikaner im Senat ist er als Mehrheitsführer im Gespräch: Mitch McConnell. Der wiedergewählte US-Senator hat bereits Kompromissbereitschaft signalisiert. «Nur weil wir einem Zwei-Parteien-System haben, bedeutet das nicht, dass wir in ewigem Konflikt leben müssen», sagte der 72-Jährige. McConnell hatte in Kentucky seinen Senatssitz verteidigt. «Wir haben eine Verpflichtung, bei Themen zusammenzuarbeiten», sagte der Senator angesichts einer drohenden Blockade im Kongress. Zu viele Politiker hätten vergessen, dass es ihre Pflicht sei, den Bürgern zu dienen.

    Video «McConnell zeigt Kompromissbereitschaft» abspielen

    McConnell zeigt Kompromissbereitschaft

    0:40 min, vom 5.11.2014

  • 3 :23

    Wo die Wähler tweeten

    Standortbasierte Tweets verraten, in welchen Gebieten die meisten Wähler twitterten, sie seien an die Urne gegangen. Die animierte Grafik dazu finden Sie hier.

    Amerikakarte mit Grafikelementen

    Bildlegende: Tweets von Wählern: In den Ballungsgebieten die meisten. cartodb.com

  • 3 :18

    New Hampshire: Demokratin kann Sitz halten

    Erstes Aufatmen bei den US-Demokraten: Bei der Kongresswahl im US-Bundesstaat New Hampshire haben sie den Senatssitz verteidigt. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gewann die amtierende Senatorin Jeanne Shaheen gegen ihren republikanischen Herausforderer Scott Brown, wie die TV-Sender NBC und ABC berichten.

  • 3 :10

    Nur noch drei Sitze fehlen den Republikanern

    Die Republikaner haben den Demokraten einen weiteren Sitz im Senat abgenommen. Ihr Kandidat Mike Rounds entschied die Wahl im Bundesstaat South Dakota für sich, wie die Fernsehsender CNN und Fox Newsberichten.