Zum Inhalt springen

International Millionen Chinesen geht die Luft aus

Die Behörden in Zentral- und Ostchina haben Smog-Alarm ausgerufen. Denn was die Bewohner der bevölkerungsreichen Regionen an Feinstaubpartikeln einatmen müssen, sprengt die gesundheitlich noch vertretbaren Höchstwerte bei weitem.

Smog-Alarm in weiten Teilen Chinas: Seit sechs Tagen hängt die verpestete Luft bereits über den chinesischen Provinzen Jiangsu, Zhejiang, Anhui und Henan, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte.

Es gilt die Warnstufe «orange», die zweithöchste in Chinas vierstufigem Smog-Warnsystem.

Das Ende der Weitsicht

In der 15-Millionen-Stadt Shanghai erreichte die Luftbelastung mit gefährlichen Feinstaubpartikeln zwischenzeitlich den Wert von 484 Mikrogramm. Unbedenklich sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO noch Werte bis zu 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. In einigen Teilen der Stadt ging die freie Sicht auf wenige Meter zurück.

Schuld an der verpesteten Luft sollen Schadstoffe sein, die von der Industrie in den benachbarten Regionen in die Küstenstadt Shanghai geblasen werden.

Am Freitag hatten die Behörden einen Stopp für Bauarbeiten verhängt. Der öffentliche Verkehr wurde eingeschränkt, Schulkinder mussten zu Hause bleiben. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen.

5 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Meldung ist reines Wunschdenken der Feinde Chinas und Komplizen der Schurkenstaaten. CHINA WIRD DIE LUFT NIE AUSGEHEN. Nach gesundem Menschenverstand wird Smog vom Winde verweht werden und die Zweikinder-Politik den beschädigten Zaun flicken und in Schuss halten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ach, welch rührender Kommentar. Könnte aus der Schreibstube des Zentralkomites der kommunistischen Partei Chinas stammen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Bei Nebel hätten die Behörden wohl kaum Smog-Alarm ausgelöst. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Werden hier in der Schweiz nicht auch regelmässig die Feinstaubgrenzwerte überschritten und dann erscheint in gerademal einer von zwanzig Zeitungen einen 4-Zeiler. Und die hiesige Politiker haben es auch verpasst, Konsequenzen beim Übertreten des Grenzwertes auszuarbeiten - alles geht weiter bis das nächste Lüftchen alles aufs Meer bläst. Übrigens; das auf den Bildern ist eindeutig Nebel mit mehreren Gramm Wasser per Kubikmeter.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen