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Millionen feiern Weihnachten Putin würdigt Beitrag der orthodoxen Kirche für den Frieden

Legende: Video Putin besucht Gottesdienst zu Weihnachten abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 07.01.2018.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat zum orthodoxen Weihnachtsfest den Anteil der russisch-orthodoxen Kirche für Frieden und Zusammenhalt in der Gesellschaft gewürdigt.

«Wir kennen ihren Beitrag zur Stärkung hoher moralischer Ideale, zur Erziehung der heranwachsenden Generation und zur Lösung drängender sozialer Probleme», sagte Putin in seiner Weihnachtsbotschaft, die vom Kreml verbreitet wurde.

Putin feierte Weihnachten in seiner Heimatstadt St. Petersburg. Dort besuchte er einen Gottesdienst in der Kirche St. Simeon und Anna, in der sein Vater getauft worden war.

Familie Medwedew beim Gottesdienst, ein Sohn gähnt.
Legende: Regierungschef Medwedew feierte mit der Familie in der Hauptkirche in Moskau. Reuters

In der Hauptstadt Moskau hielt der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill in der Nacht einen Gottesdienst. Regierungschef Dimitri Medwedew nahm an dieser Messe in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, der prachtvollen Hauptkirche des Landes in Sichtweite des Kremls teil.

Kritiker werfen der orthodoxen Kirche eine zu grosse Nähe zum russischen Staat vor.

Weihnachten nach julianischem Kalender

Viele orthodoxe Christen feiern Weihnachten am 7. Januar. Weil mehrere orthodoxe Kirchen dem julianischen Kalender folgen, begehen sie die Geburt Christi 13 Tage später als die katholische Kirche und die Protestanten, die sich beide nach dem gregorianischen Kalender richten.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Man beachte: Russland ist kein kommunistischer Staat mehr. Im Gegensatz zu damals darf die Religion heute wieder frei gelebt werden. Warum soll Putin den Einsatz der orthodoxen Kirche nicht für ihren Beitrag zum Frieden gelobt haben? Ich finde es eine schöne Geste, dass Putin und Medwedev die Weihnachtsgottesdienste in Petersburg, resp. Moskau besucht haben. Aber linkslastige Kreise scheinen da anders zu ticken.
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    1. Antwort von Jörg Frey (giogio)
      Wenn ich Russland heute anschaue, ist es eine Neuauflage der Sowjetunion mit noch mehr Korruption und Ungerechtigkeit. Damit die dummen Leute nicht noch auf die Idee kommen, zu reklamieren, sollen sie schön brav der Verlogenheiten der Kirchen glauben. Deshalb höbelet der Putin der Kirche. Wie sagte Karl Marx treffend? Religion ist das Opium fürs Volch! Und wer kennt Marx nicht besser, als der Altkommunist Putin!
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Richtig heisst es : Religion ist das Opium..des..Volkes. Marx bezieht sich damit auf Feuerbach der Gott und die Religion als Werk des Menschen herausgestellt hatte. Für Marx ist die Religion Ausdruck des menschlichen Elends und zugleich auch ein Protest gegen das Elend.Das Fundament: Der Mensch macht die Religion , nicht die Religion macht den Menschen.
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  • Kommentar von Benjamin Knie (Beno)
    Putin muss überhaupt nichts von Frieden sprechen, der nur eines im Kopf hat die Welteroberung und dies auf Kosten der ganzen Bürger des Westens. Er wird dann wieder einen auf Erlöser spielen und zettelte selber mit seinem Handeln die Kriegsverbrechen an. Am ganzen Flüchtlingstrama ist er zu 70% Schuld, wenn er die Separatisten mit Kriegsmaterial und seinen eigenen russischen Kämpfern ausrüstete. Russland führte den Krieg solange bis massenweise Flüchtlinge nach Europa transportiert wurden.
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    1. Antwort von Werner Boesiger (P.Werner Boesiger)
      Das stimmt ueberhaupt nicht. Putin hat nicht im Sinn die Welt zu erobern, sondern er wollte der Nato unter keinen Umstaenden den immer russisch gewesenen Hafen von Sevatopol abtreten. In Syrien hat er einer halben Million Christen und anderen Minderheiten das Leben gerettet, indem er aber die Regierung dort auch aufrief mit gemaessigten Opositionellen zu verhandeln. Das Fluechtlingsdrama hat einen ganz anderen Vater!
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    2. Antwort von Luzius Brotbeck (LuziBrot)
      Russland ist umzingelt von sich ausbreitender NATO und z.T. auch EU, welche auf Konfrontation statt Entspannung setzt. Wenn jemand die Welteroberung auf Kosten Mio. von Bürgern, rund um den Globus anstrebt, dann ja v. a. die USA (vgl. Zbigniew Brzezinski - die einzige Weltmacht). Wenn jemand Schuld am Flüchtlingsdrama trägt, dann v.a. USA & deren NATO- bzw. golf-arabischen Partner (v.a. Saudis), welche mit Militärintervention den Nahen Osten ins Chaos stürzten & Nährboden für Terror schufen !
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @B. K.: Sie sollten sich endlich von diesen alten Geschichten, welche uns hier im Westen von der USA gegen RU während des Kalten Krieges aufgetischt worden sind verabschieden. Ist Schnee von gestern. Putin will vor allem sein Land wirtschaftlich weiter voran bringen, denn nur wenn es dem Volk in RU gut geht, hat er auch dessen Unterstützung. Erfolgreich zu sein, ruft natürlich wieder "alte" Neider auf den Plan. Unter Obama die Wirtschaft in der USA am Boden lag, zählte er als erster dazu.
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  • Kommentar von Ilir Iseni (I.Iseni)
    Die orthodoxe Kirche, eine Art Droge, um das Volk unter Kontrolle zu halten. Die Mächtigen wissen um ihre manipulative Rolle in der Gesellschaft, im patriarchalischen Russland.
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