Mindestens 11 tote Bergwanderer auf Borneo

Nach dem schweren Erdbeben auf der Insel Borneo bestätigt die malaysische Regierung 11 Todesopfer. Über hundert festsitzende Bergwanderer konnten derweil lebend vom bei Touristen beliebten Mount Kinabalu gerettet werden. Nach weiteren Vermissten wird noch gesucht.

Der Mount Kinabalu aus der Distanz.

Bildlegende: Der Mount Kinabalu ist Malaysias höchster Berg und auch bei westlichen Touristen sehr populär. Keystone

Elf Leichen hätten die Rettungskräfte auf dem höchsten Berg Malaysias gefunden, twitterte am Morgen Tourismusminister Masidi Manjun. Nach acht Wanderern werde nach wie vor gesucht. 137 der festsitzenden Bergwanderer hätten in Sicherheit gebracht werden können. Ob auch westliche Touristen unter den Todesopfern sind, ist noch nicht bekannt.

Am Freitag hatte sich im Nordosten der Insel Borneo ein Erdbeben der Stärke 5,9 ereignet. Weit über hundert Bergwanderer sassen in der Folge auf dem bei Touristen beliebten Mount Kinabalu fest, da sie wegen drohender Steinschlägen nicht mehr absteigen konnten.

Am Kinabalu, einem der höchsten Gipfel Südostasiens, kommt es oft zu starken Regenfällen und die Temperaturen können trotz des tropischen Klimas auf Borneo unter den Gefrierpunkt fallen. Weil der Gipfel trotz der Höhe leicht zu besteigen ist, ist der Kinabalu bei Wanderern überaus beliebt.