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Mindestens 14 Tote Müll-Lawine in Mosambiks Hauptstadt Maputo

Müll-Lawine in Mosambiks Hauptstadt Maputo.
Legende: Keystone

Durch heftigen Regen ins Rutschen geratene Müllmassen haben in einem Armenviertel von Mosambiks Hauptstadt Maputo mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen. Die Rettungskräfte rechnen mit weiteren Opfern.

Die Abfall-Lawine einer benachbarten Müllkippe habe die Einwohner des Viertels Hulene am Stadtrand von Maputo in der Nacht im Schlaf überrascht, teilten die Rettungskräfte mit. Fünf Häuser seien zerstört worden.

Müll-Lawine in Mosambiks Hauptstadt Maputo.
Legende: Keystone

In den zerstörten Häusern lebten offenbar mehr Menschen, als bisher tot geborgen wurden, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Daher werde die Suche nach möglichen weiteren Opfern fortgesetzt.

Nach Angaben der Vertreterin der Bewohner von Hulene, Teresa Mangue, war die Müllkippe bereits vor mehr als zehn Jahren voll und hätte geschlossen werden müssen. Stattdessen sei dort aber weiter Abfall aufgetürmt worden. «Die Folge sehen wir jetzt», sagte Mangue der Nachrichtenagentur AFP.

Müll-Lawine in Mosambiks Hauptstadt Maputo
Legende: Keystone

Am Sonntag hatten in Maputo heftige Regenfälle eingesetzt. In der Folge gab es in der Hauptstadt des südafrikanischen Landes Überschwemmungen. Häuser wurden beschädigt und Strassen überflutet.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Stahn (jazz)
    Ein Behördenversagen (seit zehn Jahren) mit fatalen Folgen und ein grausiges Gesamtbild für das Land Mosambik: Der Müll ebenso von den Herrschenden oder Oberklasse, dieser Müll nun (nach heftigem Regenfall), Menschen im Armenviertel der Hauptstadt Maputo schlussendlich erstickt (...)
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  • Kommentar von Thomas Käppeli (Tokapi GT)
    KVAs wie in der CH und anderen Industrieländer sind die Ausnahme. Mehrheitlich, wie hier in Guatemala werden ganze Täler aufgefüllt. Solche führen topographisch bedingt auch Wasserläufe, die irgendwann in Seen oder das Meer münden. Die hochtoxische „Sauce“ inkl. Schwermetalle, kontaminiert dann die Gewässer. Ganz zu schweigen, dass sich die Halden durch Verrottungswärme oft selber entzünden und zu wochenlangen Schwelbränden führen. Passiert hier mitten in der Hauptstadt, Zona 3 :-(
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  • Kommentar von G. Stucki (stugh)
    und woher kommt ächt der abfall? vielleicht könnten wir einfach ein bitzeli weniger abfall produzieren oder überhaupt weniger (unnütze) dinge auf den markt bringen?
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    1. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Wir müssen wachsen, das produziert halt Abfall. Was wir nicht sollten, unseren Abfall in arme Gebiete zu transportieren und dort sie einfach vergammeln zu lassen. Andererseits ist nicht zu vergessen, dass weite Teile der Armen dort von diesem Abfall leben.
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