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Mindestens 48 Tote Bus stürzt in Peru von Klippe

  • Nach einem Busunglück in Peru ist die Zahl der Toten laut der Polizei auf mindestens 48 gestiegen.
  • Der Bus kollidierte auf einer Küstenstrasse nördlich der Hauptstadt Lima mit einem Lastwagen und stürzte von einer Klippe.
  • Wie die Polizei mitteilt, überlebten nur wenige Menschen das Unglück mit Verletzungen.

Der Bus war mit 55 Passagieren an Bord in der 130 Kilometer nördlich von Lima gelegenen Stadt Huacho gestartet und befand sich auf dem Weg in die Hauptstadt, als sich das Unglück ereignete.

Einige Einsatzkräfte gelangten mit einem Helikopter zu dem umgestürzten Bus, der zum Teil ins Meer ragte. Andere Helfer seilten sich an der Felsküste zum Wrack ab. Die Marine unterstützte die Rettungsarbeiten mit einem Patrouillenboot. Die steigende Flut erschwerte die Arbeit der Rettungskräfte zunehmend.

Unglück ereignete sich in der «Teufelskurve»

Der Unfall ereignete sich 45 Kilometer nördlich von Lima an einer Stelle, die als «Teufelskurve» bekannt ist. Auf der Küstenstrasse ist die Sicht wegen dichten Nebels oft eingeschränkt. Aufgrund der hohen Feuchtigkeit besteht ausserdem Rutschgefahr.

Laut Verkehrsminister Bruno Giuffra könnte überhöhte Geschwindigkeit zum Unfall geführt haben. Darauf deuteten erste Ermittlungsergebnisse nach der Auswertung der GPS-Geräte beider Fahrzeuge hin, schrieb er auf Twitter.

Die peruanischen Strassen zählen zu den gefährlichsten in Lateinamerika. Im März starben bei einem Busunfall in den Anden 15 Menschen. Laut offiziellen Statistiken waren 2016 landesweit mehr als 2500 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Legende: Video Busunglück in der «Teufelskurve» (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus News-Clip vom 03.01.2018.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    Das schlimmste daran ist, dass es da ja noch die Panamericana gäbe auf der die gleiche Strecke schneller und vor allem sicherer zu schaffen ist, aber ich glaube da gibt’s eine Maut. Auf der Küsten Strasse kann es einem schon recht mulmig werden, vor allem von Huacho Richtung Lima wo man meeresseitig fährt, da gibt’s zum Teil keinen Meter Land neben der Strasse befors direkt runter Richtung Meer geht. Wurde der Bus an so einer Stelle gerammt, wonach es ausschaut, hatte der Chauffeur keine Chance.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Ich werde nie und nimmer verstehen, wieso die Welt solche Missstände duldet. Wo ist Amnesty und sonstige "Menschenrechtler", die anprangern, dass anständige Bürger, die für einen Hungerlohn jeden Tag diese Strecken fahren, etwas mehr Sicherheit verdient hätten?
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    1. Antwort von Ilse König (königin)
      Sorry, ist das wirklich ernst gemeint diese Forderung?
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    2. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Oh ja, Frau König. Waren Sie mal auf diesen Strassen unterwegs? Diese sind keine Touristenstrecken, sondern diejenigen der arbeitenden Bevölkerung. Ihre Frage zeugt nur von einem prekären Nichtwissen der Sorgen in der Andenregion. Wenn eine H&M-Produktionsfabrik in Burma ausbrennt, dann ist Amnesty da. Wieso wäre dies weniger angebracht, wenn bereits auf dem Arbeitsweg Lebensgefahr besteht?
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    3. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      Frau König, das dachte ich erst auch, aber wenn man so überlegt, wären viele Gelder an solchen Orten tatsächlich besser und vor allem nachhaltiger angelegt, als bei der Unterstützung von afrikanischen Schlepperbanden! Aber solche Projekte lohnen sich für die "Sozialindustrie" eben nicht!
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    4. Antwort von Ilse König (königin)
      Herr, Frau Glättli, Danke für Ihre Belehrung über mein NIchtwissen. Ich komme gerade aus Afrika zurück (Dem. Rep und Rep Kongo, Angola) und habe dort gesehen, dass es durchaus sehr grosse Erfolge gibt. Schlechte Strassenzustände zu beseitigen wäre eher Sache der Weltbank o.ä. Einrichtungen aber sicherlich nicht die von Menscherechts-Organisationen. Gute gemeint aber eben falsch platziert.
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