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Separatistenführer Alexander Borodaj
Legende: Borodaj bestreitet, dass Aufständische das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines abgeschossen hätten. Keystone
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International «Ministerpräsident von Donezk» tritt zurück

Der selbst ernannte Ministerpräsident der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodaj, hat seinen Posten abgegeben. Derweil stärkt die Nato der Ukraine den Rücken.

Alexander Borodaj erklärt seinen Rücktritt vom Amt des «Ministerpräsidenten von Donezk». Er sei als «Krisenmanager» zu den Separatisten gekommen und ziehe sich zurück, da er seine Arbeit beim Aufbau der Volksrepublik beendet sei.

Er werde aber den Posten eines Vize-Regierungschefs behalten und in der umkämpften Region bleiben, sagte Borodaj. Er gehört zu einem Trio russischer Staatsbürger, die in der selbst erklärten Volksrepublik Donezk das Kommando führen.

Zu dem Trio zählen auch Vize-Regierungschef Wladimir Antjufejew sowie Verteidigungsminister Igor Strelkow. Letzterer war bereits auf der ukrainischen Halbinsel Krim im Einsatz. Antjufejew und Strelkow machen ebenso wie Borodaj kein Geheimnis daraus, dass sie früher für die russischen Streitkräfte oder den Geheimdienst Russlands gearbeitet haben. In Kiew und im Westen nährt dies den Verdacht, dass sie im Auftrag Moskaus handeln.

Nato in Kiew

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen war auf der Gegenseite auf Besuch in Kiew. Er hat der prowestlichen ukrainischen Regierung den Rücken gestärkt. «Die Nato steht bereit, die Ukraine zu unterstützen», sagte Rasmussen bei dem Treffen mit Präsident Petro Poroschenko. «Ich bewundere den Mut des ukrainischen Volkes in seinem Kampf für Freiheit», schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter.

Rasmussen fügte hinzu, er unterstütze Poroschenkos Friedensplan im Konflikt mit den prorussischen Separatisten im Osten des Landes. Poroschenko verlieh dem Nato-Chef den Orden der Freiheit, die höchste Auszeichnung seines Landes für Ausländer.

Separatisten schiessen Jet ab

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Die prorussischen Separatisten haben in der Ostukraine erneut ein Militärflugzeug vom Typ Mig-29 abgeschossen. Der Pilot habe die Maschine noch in unbewohntes Gebiet steuern und sich selbst retten können, wie ein Sprecher der «Anti-Terror-Operation» sagte.

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52 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Hofer , Birsfelden
    Eine MIG 29 (Mach 2,25 bzw. 2'390 kmh!!!) kann nur mit einer Boden Luft Rakete getroffen werden, aber mit dem Abschuss der Malaysia Airways wollen diese russischen Terroristen nichts zu tun haben. Passt irgendwie doch alles zusammen.
    1. Antwort von H. Bernoulli , Zürich
      Eine MIG muss nicht so rasch fliegen und fliegt whs. öfters auch viel tiefer als ein Linienflugzeug, dass es auch mit anderen Waffensysteme getroffen werden kann. Die Meldung kann auch eine leere Behauptung sein. Fakt ist die eigenartige, übertriebene, eskalierende Reaktion der USA, das Verschleppen der Untersuchung durch Ukr. Armee und auch durch den Westen (Resultate der Blackbox?) sowie die geopol. Interessen der USA & enge (!) Verbindung mit neuer Regierung.
    2. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      H.Bernoulli, die ukrainische Luftwaffe hausiert also mit der "leeren Behauptung", dass eines ihrer Kampfflugzeuge abgeschossen worden ist? Normalerweise würde man so etwas eher vertuschen. "....eigenartige, übertriebene, eskalierende Reaktion der USA"?? Was muss eigentlich noch passieren, bis man sagen darf: JETZT REICHT'S? Unglaublich, was ein paar fleissige Propagandisten hier zusammenschreiben! Übrigens: Die Absturzstelle ist in den Händen der Separatisten, sie kontrollieren auch die Zugänge!
    3. Antwort von H. Bernoulli , Zürich
      @ F. Buchmann: Es sind die USA welche zuerst versucht haben, via Anexion der Ukraine, ebenfalls die Krim den Russen wegzuschnappen, nur waren die Russen schläuer und schneller. Die Russen hätten ebenso das Recht gegenüber den USA zu sagen "es reicht". Oder was denken Sie was geschehen würde, wenn die Russen sich in Mexiko so verhalten würden wie die USA in der Ukraine? Siehe: "Dr. Paul Craig Roberts Die Kultivierung des Hasses".
    4. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Die USA haben die Ukraine "annektiert"?? Das ist eine ebenso kühne wie unzutreffende Behauptung, H.Bernoulli! Und was die "Kultivierung des Hasses" betrifft: Schauen Sie doch ab und zu Russisches Staatsfernsehen (falls Sie russisch verstehen), dann wissen Sie, was darunter zu verstehen ist....
  • Kommentar von M.Krebser , Thun
    H.Berger, haben Sie mal über "Pjataja Kolonna "(Nemzov) in Russland gehört? wissen Sie dass die von States Departement, US Botschaft finanziert wird und hat das Ziel Russland von ihnen zu destabilisieren?Diese Verräter rufen die Leute in Sibirien, Kaliningrad, Kuban Region zur Protesten auf. Aber die Russen sind nicht dumm, gerade jetzt als sie gesehen haben was mit US Einmischung in der Ukraine passiert hat!
    1. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Klar doch, M.Krebser, die Amerikaner sind an allem schuld :-) Russische Bürger können gar nicht unzufrieden sein, weil sie in einem perfekten Land unter einem perfekten Präsidenten leben. Wenn es dennoch zu Protesten kommt, müssen diese also von den USA finanziert sein :-) Wissen Sie noch: Vor zwei Jahren hatte Putin grosse Mühe, Hunderttausende waren auf der Strasse, und das waren keine CIA-Agenten! Jetzt hat er alles mit einer nationalistischen Welle weggespült. Aber es wird wieder kommen....
    2. Antwort von N.Belg , Luzern
      F.B Bitte kein Maidan in Russland! Aber zur NATO gehören auch andere Länder, sie können auch Agenten haben.
    3. Antwort von M.Krebser , Thun
      Auf dem Maidan-Platz wurde es die Hälfte von Demonstranten und alle Schlägerbanden bezahlt. Die Leute haben gegen Korruption protestiert aber damit sie auf die Strassen gehen, bekamen sie regelmässig das Geld dafür von verschiedenen NGOs (unterstützt von US Botschaft in Kiev). Ein Paradox, nicht wahr? Das gleiche erhofft sich USA in Russland zu machen. Sicher hat Russland verschiedene Probleme aber die Leute verstehen das sie das gleiche Massaker wie in der Ukraine nicht wollen!
    4. Antwort von H. Bernoulli , Zürich
      @ F.B.: Wegen den Mängel eines Putins sind die USA nicht automatisch die "Guten". Zu was allem die USA fähig sind, siehe Operation Norwood, " Die Welt als Schachbrett - Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski", Dr. Paul Craig Roberts, Gladio Armee, "Ganser Gladio Armee", Prof. Antony C. Sutton. ->den USA ist alles (!) zuzutrauen, inkl. Anzetteln von Weltkriegen, Unterstützung jeglicher noch so grausamen Herrscher oder Gruppierungen, terroristische Aktionen, Mord usw.
    5. Antwort von M.Krebser , Thun
      Und noch etwas. USA und EU sollen sich besser mit eigenen sozialen Problemen, u.a. hohe Arbeitslosigkeit beschäftigen und nicht ständig Russland eigene "Demokratie" unterrichten!
    6. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      N.Belg, die westlichen Länder haben alle viele "Maidans" erlebt, darum konnten sie sich geistig weiterentwickeln, während andere Staaten bis heute "eingefroren" sind. Das ist genau das Problem: Der Zusammenprall von Leben und Fortschritt mit einem starren "Eispanzer". Auch in Russland gibt es Kräfte, die auf Befreiung drängen, sie brauchen keine Anstiftung durch "Agenten", und sie werden sich auch durch einen perfekten Polizeistaat und sorgfältig gepflegte Feindbilder nicht bremsen lassen!
    7. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Vielleicht haben Sie es nicht bemerkt, M.Krebser, aber die von Ihnen genannten Länder beschäftigen sich sehr intensiv und kreativ mit ihren innenpolitischen Problemen. Schwierigkeiten seien nicht geleugnet, aber ich muss doch darauf hinweisen, dass wir uns in der westlichen Welt (inklusive mediterrane Krisenländer) auf einem sehr hohen Niveau beklagen. Man sollte immer die Proportionen wahren!
    8. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Zu Ihren "Maidan-Fantasien", M.Krebser: Es ist eine dieser typischen postkommunistischen Stereotypien, dass alles, was nicht vom allmächtigen Herrscherclan gesteuert wird, das Werk ausländischer Agenten sein muss. Erst wenn in diesen Ländern (inklusive Russland) die erneuernde Kraft einer lebendigen, mitunter lautstarken Bürgergesellschaft erkannt wird, kann es dort aufwärts gehen. Auch wir in der Schweiz mussten schon viele Metamorphosen durchmachen, ohne sie wären wir das "Armenhaus Europas"!
    9. Antwort von N.Belg , Luzern
      F.B. Wollen einen Putsch in Russland und dann den Krieg? Russland ist nicht bereit für solche zynische, heuchlerische und arrogante "Demokratie".
    10. Antwort von N.Belg , Luzern
      M.Krebser Jetzt kommt auch nach Russland der gleiche US Botschafter, der schon in Georgien, Ukraine war...
    11. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      N.Belg, Sie haben nichts verstanden, oder vielleicht wollen Sie einfach nichts verstehen? Es geht eben nicht um "Putsch" und "Krieg", sondern um freie Entfaltung! Verabschieden wir uns doch von Machtpolitik und Konfrontation, vergessen wir die Angst vor den Individuen, welche man kontrollieren und einschüchtern muss, weil sie sonst zu "frech" werden! Genau das ist nämlich der Kern des Ukraine-Konflikts: die Angst ewiggestriger Machthaber!
    12. Antwort von S. Meier , Adliswil
      @Buchmann, "die westlichen Länder haben alle viele "Maidans" erlebt, darum konnten sie sich geistig weiterentwickeln, während andere Staaten bis heute "eingefroren" sind." Sie unterstellen also den Russen sich nicht geistig entwickelt zu haben? Eine etwas freche Behauptung, gelinde gesagt!
    13. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Sie verwechseln StaatenRegierungen und Bevölkerung! Es ist oft so, dass sich die Bevölkerung geistig weiterentwickelt, während die Regierungen in alten Denkmustern verharren. Russland ist ein eklatantes Beispiel. Wohin diese alten Denkmuster führen, erleben wir gerade sehr eindrücklich....
  • Kommentar von Hans Berger , Bern
    Teil 2: Recht ist in Russland, was den Mächtigen beliebt. Seit Wochen hämmert die Kreml-Propaganda den Bürgern ein, dass die russischsprachigen Ukrainer ein Recht auf Selbstbestimmung hätten und dass der ukrainische Staat föderaler werden müsse. Was für die Krim, Donezk und Luhansk gilt, gilt aber nicht für Sibirien. Dort versuchen die Behörden derzeit Aufrufe für mehr Autonomie im Keim zu ersticken. Das ist eben der Moskau Hasser Zar Putin!!!!!!!!!!!!!!!!!