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International Mitfühlende Worte für Schottland

Die britische Königin Elizabeth II. hat Schottland nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum Unterstützung für die Zukunft versprochen. Und: die «ewige Liebe» der Briten zu Schottland beteuert.

Porträt der Queen.
Legende: Die sonst eher emotional zurückhaltende Königin beschwört den Zusammenhalt der Nation. Reuters

Sie habe keine Zweifel, dass die Schotten «in einem Geist von gegenseitigem Respekt und Unterstützung» zusammenfinden könnten, um konstruktiv an der Zukunft Schottlands und allen Teilen Grossbritanniens zu arbeiten. Dies teilte die Monarchin on ihrer schottischen Residenz Balmoral aus mit. «Meine Familie und ich werden tun, was wir können, um Ihnen bei dieser wichtigen Aufgabe zu helfen und Sie zu unterstützen.»

Bei der Volksabstimmung über Schottlands Unabhängigkeit hatten rund 55 Prozent für den Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt. Dies sei ein Ergebnis, das im ganzen Land respektiert werde, hiess es in dem Statement weiter.

«Viele Menschen in Schottland und anderswo werden heute starke Empfindungen und widerstreitende Gefühle haben – innerhalb der Familie, unter Freunden und Nachbarn. Das ist natürlich das Wesen der starken demokratischen Tradition, die wir in diesem Land geniessen.» Sie habe keine Zweifel, dass diese Gefühle gemildert würden durch das Verständnis für die Empfindungen anderer. Die Briten verbinde ihre «ewige Liebe zu Schottland». Jeder müsse nun konstruktiv an der Zukunft Schottlands und des ganzen Landes mitarbeiten.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Ich möchte Ihnen Herr H. Girschweiler in nichts nahe treten. Aber wieviel Zeit verbrachten Sie mit Engländern, Schotten und Iren? Das "Aufziehwerk" zwischen Royalisten und Nichtroyalisten ist akut und immer mehr Briten fragen sich über Sinn und Zweck einer parlamentarischen Monarchie. Nun, als Schweizer kommt Sie bei denen auch nicht ungeschoren und ohne Seitenhiebe weg. Gerade das macht uns gegenseitig so sympathisch. Der britische Humor ist ein sehr spezieller und gar nicht zart besaitet.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Zum Glück gibt es auch Schweize, welches dieses Gen eingepflanzt bekamen. Leider wird der hierzulande nicht von allen, besonntes von humorlosen, kopflastigen Intellektuellen nicht sehr goutiert. Ein bisschen mehr britischer Humor täte uns gut. Bald ist wieder "Dinner for one" time.
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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    Ich bin mit der Königin u. Ihren Kommentaren dazu einverstanden. 1. Es ist nicht an uns das Königshaus zu kritisieren, wenn es schon die Britten nicht tun. Zeigt aber eine gewisse Unverfrohrenheit von gewissen Schweizern. 2. Was haben die Schreiberlinge denn für ein Statement erwartet? 3. Es zeigt mir hier ein Bild der Schadenfreudigen, welche nur darauf gewartet haben, dass das Referendum angenommen wird. Ich bin auch nicht für die EU, aber was man in der Schweiz so hört ist eine Frechheit.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Diesmal bin ich mit Ihnen nicht einverstanden. Sie müssen auch sehen, dass die Schweizer schon von ihrer Geschichte her zutiefst antimonarchistisch geprägt sind, was auch die Regenbogenpresse nicht ändern konnte. Ganz ehrlich: Was haben die Windsors wirklich für die Menschheit getan, ausser ein bisschen Repräsentieren, sich in Kliniken zeigen und "Stiftungen" vorstehen? P.S. Es liegen zwar noch keine Feinanalysen vor, aber die meisten Jungen unter 40 sollen JA gestimmt haben.
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    2. Antwort von Edi Steinlin, Zürich
      Ueber Ihre lustige Zuschrift kann ich nur lachen, nur zu Ihrer Kenntnis, die Briten kritisieren das Köngshaus mit der alten Frau die keinen Rücktritt kennt sehr wohl. Im übrigen zahlt der britische Steuerzahler das Königshaus uns kann das "wurscht" sein.
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    3. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @J. Stump: Ihnen antworte ich gerne. Dank der Königin ging die Loslösung der Kolonien von GB relativ! zivilisiert von statten. Das Konstrukt Comonwelth wie auch in FR unter Ch. de Gaule (Com.française) hält mehr oder weniger noch heute u. ist von gegenseitigen Nutzen. In der Magna Charta sind die Befugnisse der Krone genau umschrieben. Genau das Repräsentieren bildet für viele Leute u. auch Länder genau die Stabilität u. Sicherheit, welche v. vielen gewünscht wird. Mit Regenbogen nichts zu tun.
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    4. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Aber seit William, Kate & ihrem kleinen Wonneproppen sind die Königlichen wieder sehr viel beliebter. Die Briten ohne ihre Adeligen wäre wie ein Streuselkuchen ohne Streusel.
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  • Kommentar von Irgendwer, Von Sonstwo
    Wie ein Ertrinkender der sich zwanghaft an einem Stück Holz festhält. Nieder mit der NWO!!!!!
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