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Mutmasslicher Täter erschossen Messerangriff in Intercity-Zug in Flensburg

  • Nach einem Messerangriff in einem Zug im Flensburger Bahnhof ist der mutmassliche Täter erschossen worden.
  • Ein Mann und eine Frau wurden gemäss Polizei mit Messerstichen verletzt.
  • Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 19 Uhr.
  • Die Hintergründe des Vorfalls sind noch immer unklar. Hinweise auf einen etwaigen islamistisch-terroristischen Hintergrund gibt es bisher nicht.

Bei der verletzten Frau handelt es sich um eine Polizistin, die zwar nicht im Dienst war, aber im Zug mitreiste. Die 22-Jährige habe nach derzeitigen Erkenntnissen ihre dienstliche Schusswaffe eingesetzt, teilte die Polizei mit.

Bahnhof vorübergehend geräumt

Der Flensburger Bahnhof wurde vorübergehend geräumt, war am Abend dann aber wieder zugänglich. Auch die Zufahrtsstrassen waren zwischenzeitlich gesperrt, der Zugverkehr nach Flensburg wurde unterbrochen.

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer erklärte am Abend: «Beiden Verletzten gilt mein tiefes Mitgefühl und ich wünsche ihnen eine hoffentlich schnelle Genesung.» Die Hintergründe der Tat seien noch unklar. Dem Bundesland Schleswig-Holstein bot Seehofer «jede gewünschte Hilfe» an.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Ich glaube nicht, dass Alle gemerkt haben, dass das ironisch gemeint ist...
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Nicht markierte Ironie wird in diesen Spalten nicht nur missverstanden, sondern auch arglistig missbraucht. Die von ihnen erwaehnte Diskussion gipfelte in der linken Forderung, Polizsten und Soldaten in ihrer Freizeit zu entwaffnen und damit ihres Selbstschutzes zu berauben....
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  • Kommentar von Peter König (Vignareale)
    Dieser mutigen Polizistin gehört eine Abschussprämie und ja kein An den Haaren hergezogenes Gerichtsverfahren
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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    „Bisher keine Hinweise auf eine terroristische Tat“? Den Leser würde vielmehr interessieren von wo der Täter kommt - Das wäre aussagekräftig genug! Ob dieses Gewaltverbrechen dann als „Terror“ oder einfach nur als „schweres Gewaltverbrechen“ bezeichnet wird, spielt im Endeffekt keine Rolle. mir fällt auf, dass unsere Nachrichten voll mit Artikelnüber Verbrechen „ohne aktuell nachweisbaren terroristischen Zusammenhang sind. War das schon immer so oder erst seit ca. 2 bis 3 Jahren?
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    1. Antwort von Toni Koller (Tonik)
      Unsere Nachrichten sind voll mit "Verbrechen ohne terroristischen Zusammenhang", weil die meisten Verbrechen nun mal keinen terroristischen Zusammenhang haben. Liegt ein solcher vor, wird er von den Behörden jeweils auch bekanntgegeben. Für die Abklärung braucht es aber jeweils einen Moment. Denn die blosse Herkunft des Täters sagt dazu noch nichts aus. Es gibt als keinen Grund, hier wie Fabio Krauss pauschales Misstrauen gegenüber Polizei und Justiz zu verbreiten.
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    2. Antwort von Fabio Krauss (FabioK)
      @Koller / 1. Teil: Ich möchte auf Ihre Anmerkung folgendes erwidern; Ich verbreite überhaupt kein „pauschales Misstrauen“ gegen Polizei und Justiz. Ereignisse wie die uns allen bekannte „Kölner Silvesternacht“ , in welcher Teile des Staatsapparats bewusst und vorsätzlich vertuschen wollten, dass sogenannte „Flüchtlinge“ sexuelle Belästigung an deutschen Frauen begangen hatten, lösen Misstrauen aus. Ein solcher Skandal lässt sich nicht aus den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verbannen.
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