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Mutmasslicher Terrorangriff Zwei tote Frauen bei Messerattacke in Marseille

Legende: Video Marseille: Zwei Menschen mit Messer getötet abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.10.2017.
  • Bei einer Messerattacke im südfranzösischen Marseille sind zwei junge Frauen getötet worden.
  • Der Angreifer wurde von Soldaten erschossen.
  • Es soll sich nach ersten Ermittlungen der französischen Polizei um einen Tunesier handeln, der sieben verschieden Identitäten verwendete.
  • Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beansprucht die Tat für sich.

In Marseilles Hauptbahnhof Saint-Charles habe der Angreifer «Allahu Akbar» (arab. «Gott ist gross») gerufen. Die getöteten Frauen waren laut Angaben der Staatsanwaltschaft Cousinen. Die eine sei an einem Stich in den Hals, die andere an einem Stich in den Bauch gestorben.

Soldaten der Anti-Terror-Operation Sentinelle, die unter anderem an wichtigen Bahnhöfen in Frankreich patrouillieren, eröffneten das Feuer auf den Angreifer. Er sei «neutralisiert» worden, hiess es aus Sicherheitskreisen. Der Angreifer wird von der Polizei auf ungefähr 30 Jahre geschätzt.

IS reklamiert die Verantwortung

Ein Extremist des sogenannten Islamischen Staats sei für die Messerattacke am verantwortlich, meldete das IS-Propagandaorgan Amaq. Von unabhängiger Seite gibt es dazu noch keine Angaben.

In den vergangenen zwei Jahren haben von der Terrorgruppe IS inspirierte Attentäter insgesamt mehr als 230 Menschen in Frankreich getötet. Seither gilt im ganzen Land eine erhöhte Alarmbereitschaft mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Plätzen.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier (Egypt Voice)
    Seit 2015 wurden in Frankreich mit dem Schlachtruf "Allahu Akbar" schon über 200 Meschen getötet. Die Politiker schauen blauäugig zu. Herzlich willkommen bein AfD!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Nur im Jahr 2015 wurden über 675 000 Straftaten gegen Frauen in Frankreich verübt, davon endeten 156 Tödlich. Da sieht man, wie schräg Ihr Kommentar ist. Das sie dafür für ein Französisches Problem die AFD legitimieren wollen erklärt vieles!
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    2. Antwort von L. Leuenberger (L.L.)
      Röthenmund. AFD wurde bereits durch die DE-Wähler legitimiert. Dafür braucht es keine CH-Sympathisanten.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Und leider, D. R. werden Straftaten gegenüber Frauen meisten von Männern mit Migrationshintergrund ausgeübt. Weshalb? Weil für viele unter ihnen Frauen einfach keine Rechte haben, minderwertige Geschöpfe sind. Und oft sind dann Opfer ihrer Rache sogar die eigenen Kinder. Jetzt haben wir in Europa solange für die Gleichstellung von Frauen & Männern gekämpft & lassen viele junge Männer ins Land, welche Gleichstellung nicht akzeptieren wollen.
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    4. Antwort von Andreas Baumgartner (Bildung hilft)
      @Waeden: Es gibt in Europa keine (bzw. am ehesten noch) Gleichstellung zwischen Mann und Frau, auch wenn dafür gekämpft wird. Es gibt zu viele einflussreiche Kreise (Wirtschaft, religiöse Normen und Sekten).
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    5. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Weden, das ist auch so eine sanfte Unterstellung! Ich kenne sogar 2 Schweizer Polizisten die Ihre eigen Frau verprügeln, einer davon wurde endlich nach mehrmaligem versetzen jetzt endlich gefeuert. Wenn man vielen Menschen zuhört, könnte man meinen nach der grenze sind die Menschen gewalttätig! Es gibt immer noch viele Schweizer die die Gleichberechtigung nicht akzeptieren, tun wir doch nicht so als wäre bei uns alles so perfekt!
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    6. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @ Waeden: Es mag nicht in Ihr Weltbild passen, aber die Nationalität oder der Glaube hat mit dem Risiko Gewalt auszuüben nichts zu tun. Das grösste Risiko ist das Geschlecht. Männer sind ein vielfaches Gewalttätiger. Und seit wann haben wir hier in der Schweiz Gleichberechtigung? Wie ist das mit gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit? Wie ist das mit gleichen Karrierechancen? Wie ist das mit der Frauenordination?
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    7. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Nur dumm, dass sich im Nachhinein häufiger als nicht herausgestellt hat, dass besagter Ruf gar nicht gerufen wurde, sondern pure Erfindung war. Und genau die AfD und ihre Sprachrohre waren beim Kommentieren jeweils sehr aktiv.
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  • Kommentar von pedro neumann (al pedro)
    Und auch der Attentäter in Kanada war ein Asylbewerber. Noch Fragen?
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sie versuchen verzweifelt aus einigen Ereignis ein Massenphänomen zu machen. Das gelingt auch wie man sieht. Wir hatten Angst vor Vogelgrippe und Sars obschon es nie ein Todesfall in der Schweiz gab. Man fragt sich schon wo Ihre Interessen liegen solche Panik verbreiten zu wollen. Jetzt hat es das Perfekte Kanada getroffen, was aufzeigt das diese Lösungen die ihresgleichen Vorschläge eben auch nich die 100% Sicherheit bringen.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Tragisch ist, dass man es immer als Einzelfälle abtut. U. a. durch solche Probleme von Gewaltanwendungen in ihren Ländern kommen ja viele Menschen nach Europa. Aber damit sind diese Probleme, die sie haben ja nicht einfach aus der Welt geschafft. Fakt ist, dass wir gewaltbereite Menschen "importieren". Es als Bagatellen, oder eben als Einzelfälle abzutun ist Vogel Strauss Politik. Viele Menschen die kommen, "ticken" einfach anders als wir. Drum gibt es ja die Probleme in ihren Heimatländern.
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    3. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "Und auch der Attentäter in Kanada war ein Asylbewerber." die Identität des Täters in Marseille wurde noch gar nicht publiziert, ausser dass es ein Kleinkrimineller war. Auf was bezieht sich deshalb "Und auch..." genau? Und ja, ich habe noch Fragen. Z.B. was ist Ihr Interesse solche Kommentare mit hetzerischem Unterton zu schreiben?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wenn man will das es aufhört sollte man denen in den Medien nicht so eine Plattform geben. Ein Nachricht mit den wichtigsten Eckdaten würden genügen, gerade jetzt wo diese Leute immer mehr nur noch so hilflose, leider immer noch mit Toden, aber immer Dilettantischen Attentaten aufwarten, Die meisten werden dort hinkehren woher sie hergekommen sind, aus der Kleinkriminalität. Gerade die die unsere Kuscheljustiz an den Pranger stellen, sollten sich fragen weshalb wir nicht solche auswüchse haben?
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