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International Mutter des Amokläufers in Newtown war Waffennärrin

Waffen waren offenbar die Leidenschaft der Mutter des Amokläufers von Newtown. Sie ging mit ihm auch auf Schiessstände.

Absperrung vor Schulgebäude
Legende: Der Amokläufer hat für die Schiesserei in der Sandy Hook Grundschule offenbar Waffen seiner Mutter verwendet. Reuters

«In einer Kneipe am Ort erzählte sie mitunter von ihrer Waffensammlung», heisst es in einem Bericht der «New York Times». Die 52jährige war am Freitag ermordet entdeckt worden. Danach erschoss ihr zwanzigjähriger Sohn an der Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene. Am Ende tötete er sich selbst.

Waffe der Mutter verwendet

In dem Zeitungsbericht heisst es unter Berufung auf Informationen von Ermittlern, dass die Mutter des Schützen fünf Waffen besessen habe. Diese seien auf ihren Namen registriert gewesen. Die drei halbautomatischen Waffen, die in der Schule in der Nähe der Leiche des Schützen entdeckt wurden, liefen ebenfalls auf ihren Namen. Laut Bericht besass sie zudem zwei Jagdgewehre.

Die Frau sei seit 2008 von ihrem Mann geschieden und habe mit dem Sohn zurückgezogen in einem Haus in Newtown gelebt. Sie habe Schwierigkeiten gehabt, mit psychischen Problemen ihres Sohnes fertig zu werden, schreibt die Zeitung. Die Mutter habe ihren Sohn für einige Zeit aus einer Schule in der Stadt genommen und daheim unterrichtet, weil sie mit der Schule nicht zufrieden gewesen sei. Welche Schule ihr Sohn besuchte, blieb aber offen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Claude Vuillaume, Lima
    Strengere Waffengesetze bringen nichts. Gewalttätig kann man auch ohne Waffe werden. Ausserdem kann jeder Gegenstand zur Waffe werden. ( siehe 11.09.01, Flugzeuge ) Wenn jemand psychische Probleme hat, dann braucht er Hilfe. Ausserdem sollten es die Politiker unterlassen, psychisch Kranke als " Schein-Invalide " zu stigmatisieren. Es ist nur eine Entschuldigung, damit man nicht helfen muss. Sprache kann auch eine Waffe sein.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Strengere Waffengesetze bewirken keine Wunder, aber wenn keine Schusswaffen vorhanden sind wird weniger gemordet. Z.B. ist die Hemmschwelle jemanden mit einem Messer zu töten ungleich grösser.
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  • Kommentar von Lucas Kunz, Kleines Wiesental
    Dann sind viele SchweizerInnen ebenfalls Waffennarren! Komische Berichterstattung - so was könnte man von Blick & Co erwarten...
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  • Kommentar von M.F., Württemberg
    Liebe SRF Redaktion, was heißt hier Waffennärrin....ist jemand, der Sportschießen als ernsthaftes Hobby betreibt ein Narr oder jemand den man am besten wegschließt...also da hab ich von Euch Schweizern und Eurer beneidenswerten freiheitlichen Ordnung mehr Objektivität erwartet!! Sie müßen mal länger in den Staaten leben um dies zu verstehen. Aber so eine Schlagzeile darf mam sich ja nicht entgehen lassen... damit beleidigen und verurteilen Sie allein in Deutschland über eine Million Sp...
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