Nach dem Euro der Afri?

Währungsunion in Ostafrika: Fünf Länder wollen sich innert zehn Jahren ein gemeinsames Zahlungsmittel geben. Nach dem Vorbild des Euros.

Ein Devisenhändler zählt kenyanische Schillingnoten.

Bildlegende: Hat der kenyanische Schilling bald ausgedient? Reuters

Kenia, Tansania, Ruanda, Uganda und Burundi planen eine gemeinsame Währung. Das Ziel: den gegenseitigen Handel ankurbeln und mehr ausländische Investoren anlocken. Das haben die fünf ostafrikanischen Länder in Uganda vereinbart.

Sie verfügen zum Teil über grosse Vorkommen an Öl und Gas. Innert zehn Jahren wollen sie eine Währungsunion aufbauen, die – ähnlich wie beim Euro – von einer gemeinsamen Zentralbank gelenkt wird. Sie vereinbarten zudem, ihre Finanz- und Währungspolitiken anzugleichen.

Finanzexperten befürchteten jedoch, dass die Hürden für einige der beteiligten Länder zu hoch sein könnten.