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Nach Protesten Konto von Trump stilllegen? Twitter denkt nicht daran

  • Nachdem US-Präsident Donald Trump auf Twitter bekannt gab, dass er über einen «viel grösseren» Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un verfüge, liefen Twitter-Nutzer Sturm.
  • Die Kritiker sehen darin eine Gefahr für den Weltfrieden und eine Verletzung von Twitter-Regeln zu Gewaltäusserungen.
  • Jetzt hat Twitter reagiert: Der Kurznachrichtendienst will Konten von Staats- und Regierungschefs auch bei umstrittenen Äusserungen nicht sperren.

Das Unternehmen wehrt sich gegen Forderungen, das Konto von Trump stillzulegen. Würden die strittigen Tweets gelöscht, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten, erklärte Twitter.

Darüber hinaus würde der betreffende Politiker nicht ruhig gestellt. Vielmehr würde damit eine notwendige Diskussion erschwert. Twitter wolle helfen, die öffentliche, weltweite Konversation voranzutreiben. Dabei spielten die gewählten Staatsführer eine wichtige Rolle wegen ihrer sehr grossen Wirkung auf die Gesellschaft.

Demonstrationen in San Francisco

Bereits im September hatte Twitter deutlich gemacht, dass der «Nachrichtenwert» und die Frage, ob ein Tweet von «öffentlichem Interesse» sei, vor einer Löschung geprüft würden.

Einige Nutzer demonstrierten am Mittwoch vor dem Twitter-Büro in San Francisco. Das US-Präsidialamt hat sich bisher nicht zu dem Entscheid geäussert.

Dieser Tweet von Donald Trump sorgt für Unruhe:

Trump schreibt, dass er über einen «viel grösseren» und mächtigeren Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un verfüge.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Mich stört keinesfalls das Herr Trump bei Twitter schreibt, dies ist sein gutes Recht. Mich stört eher was er schreibt. Denn so schreibt nur jemand der meint über allem zu stehen. Der sich für das Beste hält dass es gibt. Das ist sehr gefährlich. Denn es zeigt eines klar, in so einem wichtigen Amt ist er eine tickende Zeitbombe.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Es geht auch andersrum, wer einen Twitteraccount hat, löscht diesen. Was, wenn es gar so manche täten? ... Es hieß doch, stell Dir vor, es gibt Krieg und Niemand geht hin? Unbequem aber oldschoolmässig wahr, gar so manches hängt von jedem/r von uns ganz banalem, täglichem, kleinen Tun und Denken ab ....
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Das ist schwieriger als man denkt, fast unmöglich. Vor ca 2 Jahren habe ich mich mal aus Neugierde bei Twitter angemeldet. Wollte sehen wie das so läuft. Bin nie jemanden gefolgt. Unzählige Male versucht mich abzumelden. Geht nicht,noch heute bekomme ich Twitter Nachrichten, täglich.
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    2. Antwort von antigone kunz (antigonekunz)
      Viele solcher Accounts werden zunächst ja nur deaktiviert und erst nach einem gewissen Zeitraum, vorausgesetzt man/frau hat diesen zwischenzeitlich nicht 'angeklickt', definitiv gelöscht....
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  • Kommentar von Christoph Fischer (Christoph Fischer)
    Die gleichwertigkeit aller menschen ist tatsache und nicht nur linkes gedankengut. Gemäss twitter richtlinien ist das verbreiten von hassbotschaften etc. nicht zulässig. Dass es sich bei präsident trumps tweets nicht um friedensfördernde äusserungen handelt wird mir jeder recht geben. Also gehört dieser account gesperrt, oder besser alle dürfen ihre dummheiten ungefiltert verbreiten und wir schulen die medienkompetenz der leser und der mist prallt an uns ab
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