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Nach Schul-Massaker in den USA Ein Notizzettel sorgt für Aufregung

Donald Trump hält einen Notizzettel in den Händen
Legende: Bei Punkt 5 ist die umstrittene Erinnerung deutlich zu lesen: «I hear you» – «Ich höre euch zu». Reuters

Für das Treffen mit Überlebenden und Angehörigen des Amoklaufs in Florida braucht Donald Trump einen Spickzettel. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Doch der letzte Punkt erzürnt die Gemüter: Auf einem hochaufgelösten Foto lässt sich der Satz «I hear you» – «Ich höre euch zu» erkennen, ein Ausdruck von Verständnis. Dass er an diesen Satz bei einer sogenannten «Listening Session» überhaupt erinnert werden müsse, zeuge von mangelnder Empathie, kritisieren Medien und User auf Social Media.

Viele dachten erst, das Foto sei durch Photoshop manipuliert.

Eine Journalistin schreibt auf Twitter: Das sei nicht Donald Trumps Handschrift. «Jemand aus seinem Team musste ihn also daran erinnern».

Beängstigend, findet dies auch SRF-Korrespondetin Isabelle Jacobi.

«Ob er die Nummer 5 auch mit ausgesprochen hat?», fragt sich ein User belustigt.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Wespi (PeterWespi)
    Ein Staatsmann, der in einer solchen Situation einen Spickzettel mit der Erwähnung von Punkt 5 benötigt und in ein Gespräch mitbringt, ist vergleichbar mit einem Hochseekapitän, der von einem Spickzettel, auf dem "Backbord = links, Steuerbord = rechts" steht, abhängig ist.
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  • Kommentar von Bernhard Bizer (Avidya)
    Der Spickzettel lenkt doch vom eigentlichen Thema ab. Trump hat der NRA im Wahlkampf versprochen keine schärferen Waffengesetze zu erlassen. Die Millionen der NRA für seinen Wahlkampf sind also quasi eine Art Schweigegeld für den Präsidenten. Die Opfer, die Angehörigen der Opfer, besorgte Lehrer, SchülerInnen, Eltern werden also weiterhin bei diesem Päsidenten dieser Partei auf taube Ohren stossen. Im Gegenteil: Die Vorschläge die Trump jetzt macht, spülen noch mehr Mio. in die Kassen der NRA.
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  • Kommentar von Marti Müller (marchman)
    Wieder mal ein Sturm im Wasserglas.. Futter für die Trump-basher. Vielleicht hat ein Mitarbeiter im den Zettel in die Hand gedrückt. Er spricht viele Reden auswendig wie z.B in Davos. Beim Kognitiven Fähigkeiten Test hatte er die volle Punktzahl. Also bitte bei den Fakten bleiben und sich nicht blind vom Hass leiten lassen..
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