Nahost-Friedensprozess: Kerry möchte Bemühungen fortsetzen

US-Aussenminister John Kerry will erneut in den Nahen Osten reisen. Das Ziel: Den Friedensprozess fördern. Vorher trifft er sich aber noch mit dem neuen italienischen Regierungschef Enrico Letta.

John Kerry im Gespräch mit der israelischen Justizministerin Tzipi Livni.

Bildlegende: Die israelische Justizministerin Tzipi Livni hat das Engagement von US-Aussenminister John Kerry gewürdigt. Keystone

In Kürze will US-Aussenminister John Kerry nach Israel und ins Westjordanland zurückkehren, um den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Das kündigte Kerry in Rom nach einem Gespräch mit der israelischen Justizministerin Tzipi
 Livni an. Sie ist in der Regierung von Benjamin Netanjahu zuständig für die Friedensgespräche mit den Palästinensern.

Die Ministerin würdigte das Engagement von Kerry nach Jahren des Stillstands im Friedensprozess. Diese Anstrengungen könnten die Realitäten nach Jahren des Stillstands verändern. Kerry sagte, er werde um den 21. oder 22. Mai in die Region zurückkehren und seine Bemühungen mit Ernsthaftigkeit fortsetzen.

Am Donnerstag stehen Begegnungen mit dem neuen italienischen Regierungschef Enrico Letta und mit seiner italienischen Amtskollegin Emma Bonino auf Kerrys Programm.