Nahost-Gespräche: Netanjahu will Zwei-Staaten-Lösung

Israel möchte mit Palästina auf Augenhöhe verhandeln. Doch bei der Sicherheit des Landes will man keine Abstriche machen.

Israel wird den Palästinensern bei den kommenden Gesprächen ein ehrlicher Verhandlungspartner sein, das sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Zugleich forderte der Regierungschef die Palästinenser auf, Konzessionen zu machen, um die Sicherheit Israels zu wahren. Details nannte er nicht.

Ziel der Verhandlungen sei eine Zwei-Staaten-Lösung, bei der ein in Frieden mit Israel lebender Palästinenserstaat geschaffen werden solle. Er wolle weder einen binationalen Staat Israel mit allen Palästinensern noch einen terroristischen, vom Iran unterstützten Palästinenserstaat, so Netanjahu.

Iran spricht von «politischer Inszenierung»

US-Aussenminister John Kerry hatte am Freitag nach monatelangen Bemühungen angekündigt, beide Seiten würden die Gespräche wieder aufnehmen. Netanjahu betonte, die Gespräche würden zunächst sehr diskret geführt.

Der Iran bezeichnete die neuen Friedensgespräche offiziell als eine «politische Inszenierung». Das Ganze sei nur der Versuch, Israel Zeit zum Luftholen zu ermöglichen.

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Netanjahu zu den Friedensgesprächen

0:18 min, aus Tagesschau am Mittag vom 21.7.2013