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Über der Ostsee Nato-Kampfjet nähert sich russischer Ministermaschine

Schoigu vor einem Plakat.
Legende: Schoigu warnt vor «Anstieg der militärischen Aktivitäten der Nato-Länder in Europa». Reuters
  • Ein F-16-Kampfjet der Nato näherte sich am Mittwoch dem Flugzeug von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu, als dieser über die Ostsee flog.
  • Gemäss der russischen Nachrichtenagentur Interfax versuchte das Kampfflugzeug der Nato, sich der Maschine zu nähern.
  • Die russische Suchoi SU-27, die Schoigus Flug eskortierte, habe daraufhin signalisiert, dass sie bewaffnet sei.
  • Daraufhin habe der Nato-Jet abgedreht, berichtet Interfax unter Berufung auf Journalisten, die an Bord der Ministermaschine waren.
  • Die Nato bezeichnete den Einsatz als «routinemässig», um die Identität des russischen Flugzeuges zu klären.
  • Schoigu war unterwegs nach Kaliningrad, um sich mit russischen Militärvertretern zu treffen. Bei dem Treffen warnte Schoigu dem russischen Verteidigungsministerium zufolge, dass sich die Situation an den westlichen Grenzen Russlands zu verschlechtern drohe.
  • Schweden bestellte den russischen Botschafter ein.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Hi Christa. Etwas Geschichtsunterricht wuerde ihnen nichts schaden. Sei dem Unabhaengigkeitskrieg 1776-83 hat die USA noch zwei weitere Kriege, civil war and Spanish US war auf ihrem Territorium gehabt. Im Gegensatz zu der CH die seit Marignano 1515 an keinem Krieg mehr beteiligt war. (Ausser ein bisschen davon profitiert...). Es ist sehr einfach zuhause auf dem Couch zu sitzen und andere zu kritisieren.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      War doch keine Kritik nur eine Feststellung und in den letzten Jh. gab es keinen Krieg in diesem Ausmass wie jetzt. Da muss man Putin schon Recht geben. Und er sieht es so, das waren seine Worte. Es ging auch um die Gefahr eines Ausbruches zwischen Russland und dem Westen.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Putin hat mehrfach geäussert, dass Russland kein Krieg mit dem Westen sucht, aber diese Gefahr zunimmt. Er sucht Möglichkeiten der Entspannung, aber die werden ihm verwehrt und der Westen setzt weiter auf Provokation wo es nur kann: immer neue Sanktionen, Unterstellungen, Dämonisierung, Anschuldigungen, Truppenverlegung an die russische Grenze, völkerrechtswidriges, aggressives Benehmen in Syrien welches auch gegen Russland gerichtet ist usw.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Er will 100 prozentig keinen Krieg. Zwei Sätze von ihm: einen Atomkrieg übersteht niemand. Und die USA haben noch nie wirklich Krieg auf ihrem Territorium gehabt. Für sie ist Krieg ein Spiel, ausserhalb ihres Landes.
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    2. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Soso, die USA haben noch nie wirklich Krieg auf ihrem Territorium gehabt. Wer auch immer das behauptet, weiss nichts vom Bürgerkrieg, der damals mehr als 600'000 Tote und mehr als eine Million Schwerstverletzte gefordert hat - und dieser Krieg ist dort noch heute nicht vergessen. Also erzählt hier keinen solchen Unsinn! - Ich glaube auch nicht, dass Putin einen Krieg will, aber östlich des Baltikums stehen immerhin mehrere 100'000 Soldaten und mehrere Tausend Panzer kampfbereit.
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    3. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Es waren die Sezessionskriege, die viel Verluste brachten. Auch Europa hat in jedem Jahrh. entsetzliche Kriege gehabt. Es geht aber jetzt um die letzten Jahrhunderte und die Gefährlichkeit, sollte ein Krieg ausbrechen...die NATO rüstet vor der russ. Grenze enorm auf, soll der Russe einfach zusehen.?Dann stehen eben seine Panzer auf der anderen Seite. Er wird niemals zuerst angreifen, aber sollte es zu einem Zwischenfall kommen , können sich beide Seiten überlegen, was aus uns wird. Aus Europa.
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    4. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ Juha Stump: Was kann Putin tun, um ein Krieg zu verhindern, den er nicht will, während gewissen Leuten in den USA es unter den Nägeln brennt, endlich den "Feind", der sich den USA nicht unterordnen will, zu vernichten? Das beste ist, Stärke zu zeigen und zwar nicht zu knapp, als Abschreckung. Eine andere Sprache weden die in Washington als Schwäche und damit gute Gelegenheit interpretieren, ist also gefährlich! Putin macht auch hier das Richtige.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Man stelle sich vor, umgekehrtes würde sich im Golf von Mexico abspielen: Russischer Kampfjet nähert sich US-Regierungsmaschiene um ihre Identität zu überprüfen. Man sollte sich bewusst machen, was die Nato an der Ostgrenze und ihr aggressives Gehabe gegenüber Russland auslöst.Die Nato ist nicht die Feuerwehr, welche Europa vor einem Krieg schützt, sondern der Brandstifter.
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