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EU verschärft Waffenrecht Neue Regeln auch für Schweizer Schützen

  • Die EU-Abgeordneten haben eine Verschärfung des Waffenrechts verabschiedet.
  • Die Mitgliedstaaten müssen damit künftig kontrollieren, ob umgebaute Versionen ursprünglich scharfer Waffen tatsächlich dauerhaft unbrauchbar gemacht wurden.
  • Die Staaten müssen den neuen Regeln noch offiziell zustimmen.

Als Reaktion auf die Terroranschläge von Paris vom November 2015 will die EU-Kommission bestimmte halbautomatische Waffen für Privatleute verbieten. Das sind Schusswaffen, die bei Betätigung des Abzugs jeweils nur einen Schuss abgeben, aber selbsttätig nachladen. Betroffen sind Kurzwaffen mit Magazinen von mehr als 20 und Langwaffen mit mehr als zehn Patronen.

Konsequenzen auch für die Schweiz

Die Mitgliedsländer sollen sich zudem gegenseitig über Personen mit Waffenscheinen informieren können. Regelmässige medizinisch-psychologische Tests für Waffenbesitzer sollen möglich, aber nicht zwingend sein. Die Rückverfolgung von Waffen sowie deren Bauteile will die EU mit neuen Vorgaben erleichtern, um auch den Schwarzmarkt zu erfassen. Die Regeln um Gewehre unbrauchbar zu machen sowie für den Verkauf im Internet werden ebenfalls verschärft.

Die Schweiz als Schengen-Mitglied muss die Regeln übernehmen. Allerdings hat die Schweiz einen Sonderpassus ausgehandelt. Schweizer Armeeangehörige dürfen beim Austritt aus dem Militärdienst weiterhin die Waffe kaufen und privat besitzen. Ungeachtet dessen dürften einige Einschränkungen auch in der Schweiz für rote Köpfe sorgen.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gadient (Roland Gadient)
    Uebrrs gesagt.ze gesehen ist diese EU Regelung nicht so schlecht für uns Schweizer sie gibt ein wenig Ordnung in unserem Waffenbesitzer-Salat denn die Unordnung die wir haben ist ja hinlänglich bekannt. Über die Militär Waffe für aktive Soldaten müssen wir nicht diskutieren, das muss so bleiben.Die nach Beendigung ihrer Dienstpflicht müssen einem kontrollirtem Schießsverein beitreten, das gleiche die eine Waffe fuer Sportzwecke betreiben möchten. Alle anderen brauchen keine Waffe.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Kriminelle haben immer Waffen. Nur mit entwaffneten, unbescholtenen Bürgern lässt sich die gegenwärtige Migrations- und Flüchtlingspolitik in Europa widerstandslos durchziehen.
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    1. Antwort von Roland Gadient (Roland Gadient)
      Da liegen mit ihrer Ansicht etwas neben den Schuhen. Das Problem sind nicht die Waffenbesitzer die in einem Schießsverein und noch aktiv im Militär sind, sondern die, die einfach eine Waffe fuer irgend was haben moechten und nicht kontrollierbar sind, das sind Problematischen und die brauchen keine Waffe, wenn sie nicht einem Schießsverein beitreten wollen.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Bilaterale kündigen!
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