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International Neues «Charlie Hebdo» kommt in Millionenauflage

Sieben Wochen nach dem Terroranschlag auf die Redaktion mit zwölf Toten erscheint heute ein neues Heft des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo». Titel: «Es geht wieder los». Geplant ist eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren.

60'000 Exemplare betrug die Auflage des Satiremagazins «Charlie Hebdo» vor der Terrorattacke – bei der neusten Ausgabe, die am Mittwoch in den Verkauf kommt, werden es 2,5 Millionen sein.

Ein erstes Heft war bereits sieben Tage nach dem Attentat vom 7. Januar herausgekommen. Die Ausgabe mit einer Auflage von fast acht Millionen Exemplaren wurde international vertrieben.

Die neue Titelseite unter dem Motto «Es geht wieder los» zeigt eine Karikatur mit einer Meute von Hunden in Gestalt der Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, des Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy, eines bewaffneten Islamisten und Papst Franziskus. Diese Meute hetzt einen kleinen Köter, der mit einem «Charlie Hebdo»-Exemplar im Maul davonjagt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier, Zürich
    Die Auflage dürfte schnell wieder zurückgehen... Ich hoffe, dass die Macher nicht aus kindlichem Trotz jetzt einfach weitermachen wie bisher. Die Meinungsfreiheit soll gelten und man muss bestimmt nicht vor ein paar Extremisten den "Schwanz einziehen", aber etwas Respekt ist beim Umgang mit anderen Kulturen genauso angebracht wie beim Umgang mit unseren Mitmenschen. Nur weil ich "könnte" und "dürfte" fluche ich auch nicht den ganzen Tag in der Gegend rum, gell Herr Kerzenmacher.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Ausgabe nach dem Anschlag musste erscheinen, wie auch weitere Ausgaben erscheinen müssen. Hätten sie es direkt nach dem Anschlag nicht vermocht, wäre das verständlich gewesen. Sie haben die Verantwortung gesehen nicht einzuknicken. Die Mitarbeiter zeigten damit Mut. Maulhelden wie z. B. diverse Karnevalisten, die aus vorauseilender Angst und Gehorsam Motivwagen absagten, solche Maulhelden braucht man nicht. Solche "Helden" sollten den Namen Charlie Hebdo auch nicht mehr in den Mund nehmen.
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  • Kommentar von Christa wüstner, Reinach
    Hoffentlich bleibt der provokative Titel der Ausgabe, nur wie ich finde, ein unglücklich agressiver Titel.
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