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Korruption und Geldwäscherei Neuneinhalb Jahre Haft für Brasiliens Ex-Staatschef Lula

Legende: Audio Lula beteuert seine Unschuld und zieht das Urteil weiter abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
02:01 min, aus HeuteMorgen vom 13.07.2017.
  • Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist wegen Korruption und Geldwäscherei zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
  • Der 71-Jährige kann das Urteil anfechten und bleibt bis dahin auf freiem Fuss, wie das Gericht in Curitiba am Mittwoch mitteilte.
  • Lula, der Brasilien von 2003 bis 2010 regierte, war wegen seiner Verwicklung in einen Korruptionsskandal um den staatlichen Ölkonzern Petrobras der Prozess gemacht worden.

Laut Gericht soll der Baukonzern OAS ein Apartment in Guarujá an der Atlantikküste aufwendig für den Ex-Präsidenten renoviert haben. Im Gegenzug soll Lula der Baufirma Aufträge des halbstaatlichen Ölkonzerns Petrobras verschafft haben. Lula hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und bestritten, Eigentümer der Immobilie zu sein.

Der 71-Jährige kann das Urteil anfechten und bleibt bis dahin auf freiem Fuss, wie das Gericht in Curitiba am Mittwoch mitteilte. Einer seiner Anwälte sagte denn auch vor Journalisten, das Urteil werde weitergezogen.

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