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NGO darf nicht eingreifen Libysche Küstenwache rettet fast 1000 Migranten aus Gummibooten

  • Rund 1000 Migranten sind vor der libyschen Küste mit mehreren Booten in Schwierigkeiten geraten.
  • Die libysche Küstenwache hat die Menschen gerettet und in das Bürgerkriegsland zurückgebracht.
  • Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms hatte zuvor erklärt, sie habe die Migranten auf Geheiss Italiens nicht retten dürfen.

Italiens Innenminister Matteo Salvini dankte den libyschen Behörden am Sonntagabend, die Migranten «gerettet» und die privaten Hilfsorganisationen von «regelwidrigen» Taten abgehalten zu haben.

Hilfsorganisationen kritisieren das Vorgehen. In Libyen seien die Migranten Folter, Vergewaltigungen und schweren Misshandlungen ausgesetzt. Salvini nennt die NGOs «gefrässige» Hilfsorganisationen und hat bereits mehreren Schiffen die Einfahrt in italienische Häfen untersagt.

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Wilde (Harald Wilde)
    @HPMüller Während des Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien reichten die Finanzmittel meiner Familie leider nur zur Unterstützung einer einzigen Familie in Kroatien. Wie darf man sich Ihr pekuniäres Engagement jenseits Ihrer Kommentare in diesem Forum vorstellen?
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Sehr gut, dass nach der Balkanroute nun auch der Druck auf die Mittelmeerroute immer stärker zunimmt. Die vor der libyschen Küste kreuzenden NGO-Boote, die nur zur Flucht einladen und zu immer grösseren Flüchtlingsströmen aus der Mitte des afrikanischen Kontinents führen, werden hoffentlich bald vollständig verschwinden.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Aktuell liegt ein Containerschiff vor Malta, das 122 Menschen an Bord nehmen musste auf Geheiss der Italiensischen Seenortrettungsstelle und jetzt diese Menschen nicht ausladen darf.Diese Seeleute und die Besitzer des Schiffs sind sicher Ihrer Meinung,weil das wird die Zukunft sein ohne die Freiwilligen Retter.Containerschiffe werden über Tage ausgebremst und müssen Aufgaben übernehmen,die schlicht keinen Sinn ergeben.Und das in einem hoch umkämpften Markt um Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit
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    2. Antwort von Konrad Schläpfer (Koni)
      H.P. Müller in einem gebe ich ihnen recht, es ist ein hoch umkämpfter Markt wer wen und wann und wohin retten kann, zurück bringen das ist die EINZIGE Lösung um diese illegale Einwanderung und die Lagerprobleme im Libanon zu beenden.
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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Dass die Libysche Küstenwache Menschen gerettet und in das Bürgerkriegsland zurückgebracht hat, ist nennenswert. Bis anhin schien das, laut den NGOs unmöglich ! Die NGOs sind in grosser Verantwortung, denn durch ihre Aktionen unterstützen sie das lukrative, kriminelle Geschäft der Schlepperbanden !
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Nachdem ein Gericht in Deutschland rechtsgültig festgestellt hat, dass der Vorwurf der Zusammenarbeit von Schleppern und Lifeline falsch und verleumderisch ist, bin ich gespannt auf die Beweise Ihrer Behauptung.
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    2. Antwort von Konrad Schläpfer (Koni)
      H.P. Müller, sie haben das falsch verstanden, niemand wirft den NGO's direkte Zusammenarbeit mit den Schleppern vor. Aber durch die Rettungsaktionen der NGO's werden tatsächlich mehr Migranten zur überfahrt animiert, was den Schleppern natürlich in die Hände spielt.
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