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Biden: «...dann sind Sie nicht schwarz» (englisch)
Aus News-Clip vom 23.05.2020.
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«Nicht wirklich schwarz» Biden sorgt mit Aussage über Afroamerikaner für Aufregung

  • Joe Biden, der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, hat mit einer Äusserung zur Unterstützung afroamerikanischer Wähler für Aufregung gesorgt.
  • «Wenn Sie ein Problem haben zu klären, ob Sie für mich oder für Trump sind, dann sind Sie nicht schwarz», sagte Biden zu einem afroamerikanischen Radiomoderator.
  • US-Medien zufolge bedauerte Biden seine Äusserung anschliessend.

Biden habe in einer Telefonschalte mit der afroamerikanischen Handelskammer eingeräumt, dass seine Worte als hochmütig aufgefasst werden könnten, berichtete CNN. Er wisse, dass er die Stimmen von Afroamerikanern nicht für selbstverständlich halten könne.

In sozialen Medien kam es anschliessend zu einer hitzigen Debatte, obwohl Biden – Vize-Präsident unter Ex-Präsident Barack Obama – grosse Zustimmung unter Afroamerikanern erfährt. Viele Schwarze kritisierten Bidens Äusserung als bevormundend. Trumps Wahlkampfteam verurteilte die Bemerkung als «rassistisch». Sie zeige, dass Biden als Weisser glaube, dass Schwarze «unfähig sind, unabhängig zu sein oder unabhängig zu denken.»

Frage nach dem Running Mate

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  • Der Radiomoderator Charlamagne Tha God hatte Biden in dem Gespräch nach Berichten gefragt, wonach er die weisse Senatorin Amy Klobuchar in die engere Auswahl für die Position der Vizepräsidentin genommen habe.
  • Biden erwiderte, es gebe auch schwarze Kandidatinnen. Zum Schluss des Gesprächs fügte er dann hinzu: «Wenn Sie ein Problem haben zu klären, ob Sie für mich oder für Trump sind, dann sind Sie nicht schwarz.»
  • Er betonte zudem, er setze sich seit Jahrzehnten für Afroamerikaner ein.

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40 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Wer der beste für dieses Amt ist, ist unwichtig. Es wir US Amerikaner sein.
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  • Kommentar von Drago Stanic  (drago stanic)
    Republikaner warten, dass Demokraten Biden aufstellen um eine Lawine lostzutretten. Wenn Demokraten in aufstellen, dann werden seine Sex Skandale Wochenlang Schlagzeile füllen. Und Ukraine Telefon Gespräche werden Breaking News in ganzen Welt werden. Leider hat SRF verpasst über neue Enthüllungen betreffend Ukraine zu berichten. Biden hat zuviel Leiche in Keller um US Presidänt zu werden. Wenn Demokraten, dass nicht ansehen, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.
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    1. Antwort von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
      Die Leichen im Keller spielen in den USA offensichtlich keine Rolle, denn wenn das so wäre, wäre Trump niemals gewählt worden. Seine Vergangenheit mit Busenfreund Epstein ist ekelerregend.
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    2. Antwort von Udo Gerschler  (UG)
      Bruno Bär,sie sollten Trump nicht mit Clinton verwechseln.
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Poor USA! Das ist genau das was Obama nicht wollte. Ein Schwarzer darf Trump wählen, wie ein Weisser Biden (bzw. Obama). Warum nicht? Obama wollte, dass die Wähler farbenblind sind. Sonst läuft das auf das System Südafrika heraus, wo die Schwarzen auf Biegen und Brechen den ANC wählen, obwohl inzwischen bekannt ist, dass die Führung des ANC politisch unfähig und korrupt ist. Aber Sie können nicht über den Schatten springen und die Konkurrenz wählen, weil dort ein paar moderate Weisse mitmachen.
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    1. Antwort von Maurizio Castiglione  (Manicio)
      Bidens Äusserung war nicht auf die Hautfarbe bestimmt. Seine Meinung war, dass die Schwarzen in der Geschichte vieles durchgemacht haben. Die Rede von Martin L. King „i have a dream“ verköpert diese Geschichte. Und dieser Traum wird nach Bidens Äusserung nicht wahr werden, wenn Trump nochmals gewählt wird. Denn Trump spaltet die Leute und vermittelt ein Denken, was egoisisch und selbstbezogen ist. Martin L. King hat genau das Gegenteil gesagt. Es geht um die Verlust der Identität als Schwarzer.
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    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Maurizio Castiglione: Das stimmt schon, aber wenn Sie damit auf Stimmenfang gehen, haben Sie am Schluss nach Ethnien getrennte Parteien in den USA. Das wäre für die USA fast schlimmer als nochmals 4 Jahre Trump auszuhalten und langfristig das Ende des "American Dream". Auch Luther hätte das nicht gewollt; Obama schon gar nicht.
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    3. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Klar ist 'you ain't black' auf die Hautfarbe bestimmt. Da gibt es wirklich nicht viel zu interpretieren.
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    4. Antwort von Maurizio Castiglione  (Manicio)
      @Thomas Leu
      Ja das kann schon sein. Seine Kommunikation war nicht optimal. Hoffen wir, dass er dies wieder geradebiegt und die Wahl gewinnt. Trumps Einstellung führt dazu, dass sich alle Länder verschliessen. Die EU ist deswegen total zerrütelt. Wir müssen uns auf die Werte und Ideale zurück besinnen, die uns als Gesellschaft stärker macht.
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    5. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Maurizio Castiglione: Dass es in den USA die Schwarzen oft schwierig haben ist in den USA Grundschulwissen. Trotzdem dürfen Sie als Präsidentschaftskandidat nicht die Rassenkarte spielen. Das hat nicht einmal Trump gemacht, denn es dividiert die Gesellschaft auseinander, statt sie zu einen. Es hat inzwischen in den USA auch Weisse, die am Existenzminimum leben. Was sollen die davon halten? 'You ain't white if you don't vote for Trump?' Erkennen Sie das Minenfeld auf das sich Biden manöveriert?
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