Niederländischer Fotograf in Libyen erschossen

Ein niederländischer Pressefotograf ist in der libyschen Stadt Sirte erschossen worden. Sirte gilt als Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Sirte.

Bildlegende: In Libyen amtiert eine international unterstützte Einheitsregierung. Sie hat die Lage nur teilweise unter Kontrolle. Reuters

Ein niederländischer Pressefotograf ist in der libyschen Stadt Sirte erschossen worden. Dies berichtete am Sonntag das belgische Magazin «Knack».
Das Magazin berief sich auf einen Journalisten, der mit dem Fotografen auf Recherche in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland war.

Nach Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurde der Niederländer wahrscheinlich von einem Heckenschützen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) tödlich getroffen, obwohl er eine Schutzweste trug.

Fünf Jahre nach dem vom Westen militärisch unterstützten Sturz und dem gewaltsamen Tod des Diktators Muammar al-Gaddafi ist Libyen weiter in Herrschaftsgebiete verschiedener Milizen und der Regierung geteilt. Die IS-Miliz ist in Libyen vor allem in Sirte aktiv.