Nord- und Südkorea führen Gespräche weiter

Nord- und Südkorea wollen ihre Gespräche über einen Ausweg aus der derzeitigen Krise noch heute fortsetzen.

Absperrungen auf einer Brücke, ein Soldat.

Bildlegende: Südkoreanische Soldaten riegeln das Gebiet, auf dem die Gespräche stattfinden sollen, ab. Keystone

Hochrangige Vertreter Süd- und Nordkoreas haben ihre Gespräche über einen Ausweg aus der derzeitigen Krise auf der koreanischen Halbinsel wieder aufgenommen. Die Unterredungen würden wieder im Grenzort Panmunjom geführt, teilte eine Sprecherin des Präsidialamts in Seoul mit.

Das Treffen hatte am Samstagabend begonnen und war am frühen Morgen unterbrochen worden. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Spannungen hatten sich zuletzt zunehmend verschärft. Nordkorea hatte am Freitag die Grenztruppen in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt und mit einem Angriff auf südkoreanische Stellungen gedroht.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Schlechte Stimmung zwischen Nord- und Südkorea

    Aus Tagesschau vom 21.8.2015

    Es wird wieder gezündelt im Nachbarschafts-Konflikt zwischen Nord- und Südkorea. Gestern hat Nordkorea ein Ziel im benachbarten Südkorea beschossen und zwar Lautsprecher, die anti-nordkoreanische Propaganda verbreiten. Südkorea reagierte prompt mit Artillerie-Geschossen im Grenzgebiet nach Nord-Korea.

  • Nordkorea feuert Raketen ab

    Aus Tagesschau vom 2.3.2015

    Nordkorea hat nach Beginn gemeinsamer Manöver der USA und Südkorea zwei Kurzstreckenraketen in Richtung Meer abgefeuert. Laut dem südkoreanischen Verteidigungsministerium sind diese im Ostmeer niedergegangen, etwa 500 Kilometer von der nordkoreanischen Küste entfernt.

  • Menschenrechtslage in Nordkorea

    Aus Tagesschau vom 23.12.2014

    Der UNO-Sicherheitsrat hat sich an seiner gestrigen Sitzung zum allerersten Mal mit der Menschenrechtslage in Nordkorea befasst. Der Empfehlung der UNO-Vollversammlung, Nordkoreas Menschenrechtsverletzungen an den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, folgte der Sicherheitsrat jedoch nicht. Unabhängig davon, machte Nordkorea wegen eines Ausfalls des Internets weiter Schlagzeilen.