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Nordkorea-Konflikt US-Bomber überfliegen koreanische Halbinsel

Zwei US-Bomber auf der Insel Guam
Legende: Auf dem Stützpunkt auf Guam bereiten sich zwei US-Bomber auf den Einsatz vor. Reuters
  • Zwei US-Bomber haben am späten Dienstag die koreanische Halbinsel überflogen.
  • Kurz davor hatte US-Präsident Donald Trump mit Spitzenmilitärs die «Optionen» im Konflikt beraten.
  • Das US-Militär bezeichnete den Flug der beiden Überschall-Militärflugzeuge als «Flugübung» in der Nähe des Japanischen Meeres (Ostmeer). Die Übung sei gemeinsam mit japanischen und südkoreanischen Flugzeugen durchgeführt worden.
  • Über den Überflug berichtete auch die südkoreanische Agentur Yonhap.

Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrmals klar gemacht, dass er nichts von einer diplomatischen Lösung des Konflikts um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hält.

Er desavouierte dabei auch seinen Aussenminister Rex Tillerson, der sich um Gespräche mit Nordkorea bemüht hatte.

Trump lotet Möglichkeiten aus

Am Dienstag traf Trump mit Verteidigungsminister James Mattis, Generalstabschef Joseph Dunford und Mitgliedern seines Sicherheitsteams zusammen, um über eine mögliche Reaktion auf eine nordkoreanische Aggression zu beraten.

Dabei ging es auch um mögliche vorbeugende Massnahmen, die einen Einsatz nordkoreanischer Atomwaffen verhindern sollen, wie das Weisse Haus mitteilte.

Nordkoreaner klauten Südkorea heikle Daten

Laut dem südkoreanischen Abgeordneten Rhee Cheol Hee haben nordkoreanische Hacker vertrauliche Daten des Militärs erbeutet.

Darunter seien Pläne, wie die Führung in Pjöngjang ausgeschaltet werden könne, sagte Rhee unter Berufung auf südkoreanische Sicherheitskräfte. Der Vorfall habe sich im vergangenen Jahr ereignet.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Mit Erstaunen und Freude stelle ich fest, dass SRF die Worte "Übung", "Optionen", "Flugübung" in Anführungszeichen setzt. Eigentlich handelt es sich um ein für Nordkorea äusserst bedrohliches Training für ein Angriffszenario unter Führung der USA, wobei für die Nordkoreaner womöglich nicht einmal erkennbar ist, ob aus der Übung nicht plötzlich der Ernstfall werden könnte. Vielleicht erlebe ich es noch, dass hier auch bei diesen US-"Übungen" von PROVOKATION geschrieben wird...
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die USA verbreitet Waffen in immenser Weise und profitiert dann oft mehrmals von Konflikten, die nicht selten aktiv geschürt werden. Das ist glasklar. Wer dem US-System nicht dient oder sogar dagegen hält, wird rücksichtslos bekämpft. Zuerst medial und ökonomisch durch Sanktionen und wenn das nicht reicht, durch erlogene Angriffskriege. Nur wenige können sich dieser Gewalt mit hohen Verlusten widersetzen. Gelingt anderen spionagemässig Ähnliches wie der USA selber, sind sie fuchsteufelswild.
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  • Kommentar von B. Häfeli (xxx)
    Die US- Amerikaner glauben sie seien die "Guten" und müssten das "Böse" bekämpfen und zerstören. Sie setzen ihre Machtpolitik rücksichtslos und brutal ein und bemerken nicht, dass sie dabei immer böser werden!
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Sind für sie die Nordkoreaner die Guten? Typisches schwarz/weiss Denken
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Es gab wenige Zeiten, wo man ernsthaft sagen konnte, die USA agiert selbstlos als die Guten. Die meiste Zeit ihrer Gründung und ihrer Existenz als Staat setzten sie auf Gewalt. Gegenüber den eigenen Indigen und gleichermassen in immer grösserem Umfang im Ausland. Selbst in den beiden Weltkriegen profitierte die USA, ohne selber grössere Schäden zu haben. Sogar Hitler wurde ein Jahrzehnt von US-Eliten mitfinanziert. "Böse" sind für die USA alle, die ihnen in irgendwelcher Form im Weg stehen.
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    3. Antwort von B. Häfeli (xxx)
      @ Herr Planta: Sie stellen die Frage, ob die Nordkoreaner für mich die "Guten" sind und glauben auch schon die Antwort zu kennen indem Sie mir "Schwarz- / Weissdenken unterstellen. Geben Sie mir bitte die Gelegenheit meine Sicht darzustellen: Also, ich bin der Ansicht, dass es durchaus gute Menschen in NK gibt, welche sich ein friedliches Leben wünschen, arbeitsam und bescheiden sind. Dass die Bevölkerung von NK aggressiv und voller Kriegslust ist, denke ich nicht. Beste Grüsse nach Chur.
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    4. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Ist es denn richtig, dass diese durchaus guten Nordkoreaner von einem unmenschlichen Regime drangsaliert und ausgebeutet werden?
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    5. Antwort von B. Häfeli (xxx)
      @Planta: Sie stellen die falschen Fragen. Unterdrückung und Ausbeutung sind in jeder Gesellschaftsform verwerflich. Wenn aber die "Guten" glauben, sie könnten durch Krieg und Gewalt eine Diktatur in eine Demokratie bomben unterliegen sie einem grossen Irrtum. Die jüngste Zeitgeschichte zeigt, dass Strategien wie diese, zu einer weiteren Gewaltspirale führen. Der Irak und Libyen sind prominente Beispiele dafür!
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    6. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Gut Ding will Weile haben - es kann niemand erwarten, dass auf eine Diktatur sofort das Paradies folgt. Der heutige Irak war immerhin imstande, den Is in die Schranken zu weisen.
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