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Kim vs. Trump Nordkorea legt im Streit mit den USA nach

Legende: Video Nordkorea droht mit Angriff auf Guam abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.08.2017.
  • Zwischen Nordkorea und den USA gehen die gegenseitigen Provokationen weiter.
  • US-Präsident Donald Trump habe wieder eine Menge Unsinn abgelassen, man könne ihm nur mit «absoluter Stärke» begegnen. Das ist die jüngste Drohung aus Nordkorea.
  • Pjöngjang bezog sich damit auf Äusserungen Trumps, man werde Nordkorea mit «Feuer und Wut» begegnen, falls das Land weiter provoziere. Guam könnte angegriffen werden.

Nordkoreas Militärführung hat demonstrativ unbeeindruckt auf jüngste Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und ihm jegliches Verständnis für die «ernste Situation» abgesprochen.

Legende: Video Insel Guam als Angriffsziel abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 10.08.2017.

«Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht möglich, nur mit absoluter Stärke ist ihm beizukommen», hiess es in einer Stellungnahme der Streitkräfte, aus der die nordkoreanische Staatsagentur zitierte.

Trump habe wieder eine Menge Unsinn zu Feuer und Wut abgelassen, er erkenne offensichtlich nicht den Ernst der Lage. Dem nordkoreanischen Militär gehe das ziemlich auf die Nerven, hiess es weiter.

Das Regime in Pjöngjang erneuerte indes seine Angriffsdrohung auf die US-Pazifikinsel Guam. Bis Mitte August soll laut Staatsmedien der Einsatzplan stehen, um vier Mittelstreckenraketen auf Guam abzufeuern.

Trump droht, Mattis warnt, Südkorea meldet sich zu Wort

Trump hatte Nordkorea militärisch gedroht: «Nordkorea sollte besser keine weiteren Drohungen gegen die USA machen. Ihnen wird mit Feuer und Wut begegnet werden, wie es die Welt niemals zuvor gesehen hat.» Und US-Verteidigungsminister James Mattis warnte das nordkoreanische Regime davor, mit seinem Verhalten das eigene Volk auszulöschen. Denn: Die USA seien immer überlegen, so Mattis.

Südkorea meldete sich inzwischen ebenfalls zu Wort: Man sei darauf vorbereitet, die Provokationen aus Nordkorea umgehend zu kontern. Der nördliche Nachbar werde die «harte und resolute Vergeltung der Alliierten» zu spüren bekommen, sagte der Generalstabschef der südkoreanischen Streitkräfte, Roh Jae Cheon.

Legende: Nordkoreas Militär hat den USA mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam gedroht. SRF
Infografik: Nordkoreas Raketen

38 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Nicht rechtens ist das Mass der Dinge, sondern das Recht des Stärkeren bestimmt das Tun und Lassen. Besonders toxisch, wenn ausgerechnet die Zwei aufeinander treffen.
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  • Kommentar von Andreas Jörg (Andreas Jörg)
    Assad, Erdogan, Kim, Maduro, Putin, Trump, ... (in alphabetischer Reihenfolge). Mir wird ganz angst und bange.
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    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Keiner der oben genannten ist für den Krieg in Syrien verantwortlich! Sowohl Assad wie auch Putin haben auf Gegenaggression verzichtet, als ihnen mit feindlicher Absicht ein Militärflugzeug abgeschossen wurde. Aber eben, die westliche Propaganda funktioniert, darum können diejenigen die Kriege auslösen, die sie wollen, die meisten schnallen es eh nicht, was da abgeht und wer die wirklichen Kriegstreiber sind. Dafür werden nach Hollywood-Manier ein paar "Bösewichte" präsentiert.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Donald Trump heizt den Nordkorea-Konflikt an, indem er mit dem US-Atomarsenal prahlt. Doch seine Behauptung, dies sei "mächtiger als je zuvor", ist frei erfunden. Allen voran diese Lüge: "Meine erste Amtshandlung als Präsident war es, unser Nukleararsenal erneuern und modernisieren zu lassen", tönte der US-Präsident auf Twitter, kurz nach seiner ersten, verbalen Drohung gegen das Regime in Pjöngjang.....(Spiegel)
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