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Nordrhein-Westfalen Rechtsextreme Propaganda: Behörden ermitteln gegen 29 Polizisten

  • In Nordrhein-Westfalen ermitteln die Behörden gegen 29 Polizisten wegen der Verbreitung und des Empfangs rechtsextremistischer Propaganda.
  • Alle Beamte seien sofort vom Dienst suspendiert worden, sagte Innenminister Herbert Reul am Mittwoch in Düsseldorf.
  • Der CDU-Politiker sprach von einer Schande für die Polizei.
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Archiv: Rechtsextremismus in Deutschland nimmt zu
Aus Tagesschau vom 09.07.2020.
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Seit dem Morgen liefen Razzien in den Wohnungen der Betroffenen. Reul berief als Konsequenz unter anderem einen Sonderermittler, der rechtsextremistische Taten in der Polizei aufdecken soll. Er habe lange gehofft, dass es sich bei solchen Vorfällen um Einzelfälle handelt. «Aber ich kann heute nicht mehr von Einzelfällen sprechen.»

In Chatrooms der rund 30 Polizisten seien unter anderem Hitler-Bilder, Hakenkreuze und eine fiktive Darstellung von Flüchtlingen in Gaskammern verbreitet worden. Die Mehrzahl der Polizisten käme aus Essen. Einige hätten aktiv die Bilder eingestellt, andere womöglich nur empfangen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, hätten alle diese Personen in der Polizei
nichts zu suchen, sagte Reul. Sie beschädigten das Ansehen der rund 50'000 Polizisten in Nordrhein-Westfalen.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Bravo Herr Reul! Er hat zu seinem Wort gestanden und gehandelt. Ich hoffe dies ist der Anfang und die anderen Bundesländer ziehen nach. Solche Minister braucht Deutschland. Bekannterweise verweigerte Horst Seehofer im Juli eine Studie mit folgendem Thema zu erheben: Rassistische Einstellungen bei der Polizei im Kontext mit dem sogenannten "Racial Profiling". Bundesinnenminister Horst Seehofer sollte sich Herbert Reul zum Vorbild nehmen. Mutige Frauen und Männer sind in diesen Zeiten gefragt.
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  • Kommentar von Der Träumer  (Luca98)
    Wunderts? Sven W. Wurde bei der Gay Pride in Köln vor 4 Jahren geschlagen und als Schwuchtel bezeichnet obwohl eine Polizei Schülerin das bestätigt hat wurde er wegen Wiederstand angezeigt von von 3 Gerichten Freigesprochen, für den Polizisten hatte das bis heute keine Konsequenzen und die Polizistin die ihn verraten hat musste die Prüfung wiederholen weil sie aus Rache schlechte Noten bekam und arbeitet jetzt ausserhalb von Köln. Darüber gibt es sogar eine Doku von WDR auf YouTube.
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  • Kommentar von Stefano Simeone  (SteSi)
    Wusste gar nicht, dass auch der Empfang verbotener Schriften strafbar ist. Wie kann sich ein Bürger dagegen schützen, dass etwas Unerwünschtes in seiner Mailbox landet?
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    1. Antwort von Joseph De Mol  (Molensepp)
      Hören Sie doch auf solche unerhörten Fragen zu stellen. Dafür gibt es dänk schliesslich die "Gefährder-Gesetzgebung". Einschluss bis zum St. Nimmerleinstag und ohne Gerichtsprozess möglich! Willkommen heitere und gerechte Zukunft!
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    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Es ist hier nichts unerwünschtes in einer Mailbox gelandet. In rechtsextreme Chatforen gelangt man nicht zufällig.
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    3. Antwort von Werner Gerber  (1Berliner)
      Unerträgliche Verharmlosung: der Bürger erst recht ein Polizist hat die Pflicht sowas sofort anzuzeigen!
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