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International NRA will Gewalt mit Waffen bekämpfen

Die US-Waffenlobby NRA will nach dem Amoklauf in Newtown Schulen schützen. Mit Waffen. Vor jedem Schulhaus soll ein bewaffneter Polizist stehen.

Ein Mann an einem Renderpult.
Legende: NRA-Vizechef Lapierre: Bisher habe die Organisation aus Pietätsgründen geschwiegen. keystone

«Der einzige Weg, einen schlechten Typen mit einer Kanone zu stoppen, ist ein guter Typ mit einer Kanone», sagte der Vizechef der National Rifle Association (NRA), Wayne Lapierre, an einer Medienkonferenz. Schärfere Waffengesetze würden hingegen nichts bringen.

Konkret soll vor jeder Schule ein bewaffneter Polizist postiert werden. Die NRA werde ihr ganzes Wissen und einsetzen um ein Modell für ein nationales «Schul-Notfall-Schutzschild» zu entwickeln, sagte Lapierre. Bei dem Blutbad in Newtown hatte ein 20jähriger 20 sechs und sieben Jahre alte Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen.

Protest: «NRA tötet unsere Kinder»

Die NRA prangerte zudem die Rolle von Gewalt in Filmen und Videospielen an. Diese sei Mitverantwortlich für Amokläufe. Dass sich die NRA erst jetzt zum Amoklauf in Newtown zu Wort melde, sei aus Pietätsgründen.

Bei der Medienkonferenz kam es zu Zwischenfällen. Ein Mann hielt ein Spruchband mit den Worten «Die NRA tötet unsere Kinder» vor den Sprecher. Andere Demonstranten riefen: «Die NRA hat Blut an den  Händen... Stoppt jetzt den Verkauf von Sturmgewehren.»

Legende: Video Protest bei der NRA-Medienkonferenz abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.12.2012.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von P.Kaech, Warragul
    H. Bernoulli es wäre gut wenn sie ein bischen Geschichte studieren würden. Es hat genug material zu studieren über Waffen und deren gebrauch und Beschlagnahmung Waffen besitz Verbote und so weiter. Es ist ganz einfach man kann alle Waffen einsammeln und vernichten dazu brauchen wir aber 10-mal mehr Polizisten und 10-mal mehr Gefängnisse und der Steuerzahler müsste entsprechend steuern bezahlen. Selbst so würden die kriminellen immer Waffen besitzen. Sind sie bereit so viel steuern zu bezah...
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    1. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Haben Sie den Beitrag, wie Australien die Sache in den Griff bekam gelesen? Natürlich würde die weite Verbreitung von Waffen rückgängig zu machen etwas kosten. Nichts kosten würde aber vorerst mal die weitere Verbreitung zu stoppen. Kriminelle werden immer Waffen besitzen, ja. Aber die Frage ist, wie einfach Menschen, welche ausrasten, an Waffen kommen können.
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    2. Antwort von F. Limacher, Pfäffikon
      Herr Kaech Sie stellen Behauptungen in den Raum die jeder Grundlage entbehren. Können Sie sich vorstellen, dass die Menschen ihre Waffen freiwillig abgeben, damit diese niemand mehr gebrauchen kann ? Auch der IQ der Amerikaner scheint für diese Tatsache nicht ausreichend zusein. Ein leider altbekanntes Problem ...
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    3. Antwort von Heidi Stucki, Lyss
      Herr Kaech Sie stellen wirklich Behauptungen in den Raum die hinten und vorne nicht stimmen! Es wäre sicher nur gut für Sie, wenn sie die Geschichte besser kennen würden.
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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Damit gibt die NRA also zu, dass die Verbreitung des Waffenbesitzes, v.a. automatischer Feuerwaffen, zu Sicherheitsproblemen führt!
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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Schon nur die Frage nach der Finanzierung solcher Sicherheitsmassnahmen müsste aufzeigen, wie Absurd der Vorschlag ist. Sollen demnach die US-Steuerzahler tiefer in der Tasche greifen, damit die Sicherheit finanziert werden kann, welche nötig ist, weil die Waffenlobby weiterhin beliebig Sturmgewehre verkaufen können soll? Wenn schon, dann die Sicherheit und Opferentschädigung über eine Abgabe auf Waffenverkäufen finanzieren. Würde dazu die NRA Hand bieten?
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