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Legende: Video Jeb Bush will ins Weisse Haus abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau Nacht vom 15.06.2015.
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International Nun ist es offiziell: Jeb Bush steigt ins Rennen

Nach seinem Vater und Bruder zieht es auch Jeb Bush ins Weisse Haus. Der früherer Gouverneur von Florida hat seine Kandidatur für die US-Präsidentenwahl 2016 bekanntgegeben.

Jeb Bush hat offiziell seine Kandidatur für die Präsidentenwahl 2016 in den USA bekanntgegeben. Der Republikaner will als Präsident «Amerika reparieren». «Ich weiss, dass ich es reparieren kann», teilte er kurz vor seiner Bewerbungsrede in Miami, Florida, mit.

«Washington ist erlahmt»

«Wir werden die Zukunft in diesem Land wieder in die Hand nehmen», kündigte Bush an. Das derzeitige Washington unter Präsident Barack Obama sei blockiert und erlahmt. Dem müsse man ein Ende setzen. Sollte er das Rennen um die Präsidentschaft gewinnen, wäre er nach seinem Vater und seinem Bruder der «dritte Bush» im Weissen Haus.

Der 62-Jährige zählt zu den eher moderaten Republikanern. Experten halten ihn für einen der potenziell gefährlichsten Gegner für die frühere Aussenministerin Hillary Clinton, die sich auf demokratischer Seite bewirbt.

«Bushs Vorteil ist das Geld»

«Jeb Bush hat einen grossen Vorteil, das ist das Geld», sagt SRF-Korrespondent Arthur Honegger. «Man schätzt, dass er bereits vor seiner Kandidatur über 90 Millionen Franken zusammengetragen hat. Davon können andere republikanische Kandidaten nur träumen.»

Legende: Video Einschätzungen von SRF-Korrespondent Arthur Honegger abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 15.06.2015.

Geld sei wichtig im amerikanischen Wahlkampf, führt Honegger weiter aus. Aber es sei nicht alles. Am Ende müsse Bush mit seiner Botschaft überzeugen: «Er gibt sich als ein pragmatischer Problemlöser in einer Partei, wo kampfbereite Populisten den Ton angeben.»

Namhafte Konkurrenten

Jeb Bush muss in den kommenden Monaten zuerst eine ganze Reihe von republikanischen Mitbewerbern übertrumpfen. Dazu gehören die Senatoren Rand Paul und Ted Cruz, die Lieblinge der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung.

Auch Senator Marco Rubio aus Florida und der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, gelten als ernstzunehmende Herausforderer. Walkers offizieller Einstieg in den Wahlkampf wird Ende Juni erwartet.

Dagegen zeichnet sich im demokratischen Lager keine ernsthafte Konkurrenz für Hillary Clinton ab. Sie gilt damit bereits jetzt als wahrscheinliche Spitzenkandidatin ihrer Partei.

«Ich bin nicht George»

Der gerade von einer Europareise zurückgekehrte Bush räumte in einem Interview mit CNN ein, dass ein langer Weg vor ihm liege. Seine Kandidatur sei ein «langsames, stetiges Projekt», bei dem es darauf ankomme, als Jeb bekannt und nicht mit seiner Familie in einen Topf geworfen zu werden. «Ich bin nicht George», sagte Bush, der mit einer Mexikanerin verheiratet ist.

Anhänger sind besorgt darüber, dass der eher introvertierte Bush im Vergleich zu seinen Mitbewerbern wenig energiegeladen wirkt. Erst vor wenigen Tagen tauschte er seinen Wahlkampfmanager aus, was ebenfalls auf Probleme hindeutet.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump , Zürich
    Vorausgesetzt, es stimmt, was er geschrieben hat, kann ich euch die Lektüre der Bücher "Die Insider" und "Die Rockefeller-Papiere" von Gary Allen empfehlen, die schon vor etwa 40 Jahren erschienen sind. Am Schluss steht geschrieben: Es kommt nicht darauf an, wer im Weissen Haus regiert, weil beide Parteien (Dems und Reps) dem Haus Rockefeller gehören. Unter uns gesagt: Heute sollen sie ja nicht mehr so viel besitzen. - Der Weg zur Banken-Weltherrschaft begann schon vor dem 1. WK.
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  • Kommentar von Stancic Drago , Delemon
    Das wir kennen von Yogoslavija: Vater ist President, Sohn wird President.
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  • Kommentar von CHRISTIAN ALEXANDER STAUB , CH-3613 STEFFISBURG
    "Vetterli-Wirtschaft" auf amerikanisch. Offensichtlich bestehen die USA nur aus den drei Familien, Kennedy, Clinton und Bush. -- Pardon, ich hatte komplett vergessen, das haben wir ja auch in der CH mit den Schlumpfs.
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