Nur eine Handvoll Aufständische von USA geschult

US-Präsident Obama geht bei der Ausbildung syrischer Rebellen über die Bücher. Eigentlich sollten jedes Jahr 5000 Aufständische zu starken Kämpfern gegen den IS gemacht werden. Aber so wie es gedacht war, funktioniert es nicht.

Ein Kämpfer der syrischen Rebellen geht eine Strasse mit Trümmern entlang, links ein Buch, Gewehr auf Schulter.

Bildlegende: Extrem wenige Kämpfer der syrischen Rebellen haben eine US-Ausbildung bekommen. Reuters

500 Millionen Dollar: Das ist die Summe, die das Pentagon in die Ausbildung und Ausrüstung von sogenannten moderaten syrischen Rebellen gesteckt hat. Das Ergebnis ist schockierend mager. Zeitweise standen lediglich vier bis fünf so von den USA unterstützte Aufständische im Kampfeinsatz. Das sind viel zu wenige.

Nun zieht Präsident Barack Obama die Notbremse. Er lässt das Programm überarbeiten. Verteidigungsminister Ashton Carter sagte, das strategische Ziel bleibe aber dasselbe – nämlich Territorium von der Terrororganisation IS und anderen Extremistengruppen zurückzuerobern.

CIA-Programm hat mehr Erfolg

Bereits ist durchgesickert, dass die USA offenbar eine Gruppe von Aufständischen in Nordsyrien mit Munition versorgen wollen. Ausserdem sollen Rebellenführer in Trainingscamps, die sich in der Türkei befinden, lernen, wie sie beispielsweise Luftunterstützung anfordern können.

Ungeachtet all dessen läuft ein anderes, inoffizielles Programm unter der Ägide des Geheimdienstes CIA. Es soll dem Vernehmen nach erfolgreicher sein als jenes des Pentagon und bereits mehr als 5000 syrische Rebellen kampfbereit gemacht haben.