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International Obama in der Klimaschutz-Offensive

Die USA machen in eher kleinen Schritten vorwärts mit der Klimapolitik. Dabei nutzt Präsident Obama die Macht, um seine Klimaschutz-Agenda voran zu bringen – auch ohne den Kongress. Auf einer Reise in Kalifornien kündigte er die neuesten Massnahmen an.

Obama zwischen Einkaufsregalen
Legende: Obama nutzte seinen Auftritt im Wal-Mart-Shop für eine energiepolitische Wegmarkierung. Reuters

In einer Filiale des Detailhändlers Walmart warb Obama für Energieeffizienz und Solarenergie. Walmart hat mehr Solarpanels auf dem Dach als jede andere Firma in den USA, sagte Obama zwischen Kleiderständern, und die Firma wolle diese verdoppeln.

Er habe im letzten Monat oft zum Telefon gegriffen, ergänzte der Präsident. Organisationen und Unternehmen wie General Motors, Apple, Home Depot – 300 im ganzen – hätten sich verpflichtet, mehr Sonnenenergie zu beziehen oder weniger Energie zu verbrauchen. Das spare Geld und schaffe Jobs, betonte Obama.

Neue Effizienz-Standards

Er beliess es aber nicht bei freiwilligen Verpflichtungen. Mit neuen Effizienz-Standards werden die USA soviel CO2 einsparen, wie wenn 80 Millionen Autos von den Strassen verschwinden würden. Das sind weitere Schritte in Obamas klimapolitischem Alleingang, den er seit einem Jahr verfolgt:

Er treibt den Klimaschutz ohne neue Gesetze voran, also ohne den Kongress, weil das Thema dort keine Mehrheiten findet. Er reizt seine Macht aus, die er als Präsident hat, mit Verfügungen und über die Regulierung von Treibhausgasen die Klimaerwärmung zu bekämpfen. Die USA befinden sich auch deswegen auf Kurs, das am internationalen Klimagipfel in Kopenhagen eingegangene CO2-Reduktionsziel für 2020 zu erreichen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Weiler, St. Gallen
    In den 70er Jahren warnte man vor der grossen Kälte, in den 80ern vor dem Waldsterben und seit den 90ern vor der Hitze. Alles "wissenschaftlich" untermauert. Noch früher warnte man vor der Geissel Gottes, die die sündige Menschheit bestraft. Hauptsache die Schafe haben Angst und lassen sich von ihren Führern gefügig lenken. Aber es funktioniert bis heute. Es wäre absolut an der Zeit, der Umweltzerstörung Einhalt zu gebieten und nicht stattdessen mit der schwachsinnigen Klimalüge davon abzulenken
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  • Kommentar von R.Käser, Zürich
    Es scheint, dass es in der USA wie in der Schweiz eine Energielobby hat, welche lieber schnell Kasse macht mit alten Technologien. Wir haben in der Schweiz soviel Sonnenenergie auf 1000m2, dass diese 10'000 Liter Heizoel entspricht. Das Speichern ist hierzulande auch kein Problem (Stausee, Batterie, Brennstoffzelle usw.). Wenn FDP Wasserfallen, SVP Brunner und Amstutz von Energieknappheit reden, was meinen die dann? Die Knappheit alter Energiekonzepte?
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  • Kommentar von Hans Weiler, St. Gallen
    Wenn es den Klimafritzen wirklich um Umweltschutz ginge, dann würden sie schleunigst die globalen Verseuchungen durch Chemiekonzerne und Erdölmonopolistien vorgehen, die der Welt gleichzeitig aufgezwungen werden (Monsanto) und von den CO2-Jüngern unbehelligt bleiben. Deren Zielgruppe ist die Bevölkerung, die nun dafür, dass ihnen jegliche Alternative vorenthalten und ein Konsum eben dieser umweltverschmutzenden Produkte aufgezwungen wird, nun auch noch Strafzölle dafür entrichten soll.
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