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Atommacht Nordkorea Obama ordnete Cyberangriff auf Nordkorea an

Barack Obama.
Legende: Der ehemalige US-Präsident Barack Obama liess das nordkoreanische Raketenprogramm durch Cyberangriffe stören. Keystone
  • Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat während seiner Amtszeit eine Reihe von Cyberangriffen auf das nordkoreanische Raketenprogramm angeordnet.
  • Die Attacken seien im Jahre 2014 gestartet worden, nachdem festgestellt wurde, dass die Raketenabwehrsysteme nicht ausreichten, um die USA zu schützen. Daraufhin habe Barack Obama entschieden, Raketen bereits vor den Teststarts ins Visier zu nehmen.
  • Nach Umsetzung der neuen US-Strategie, seien einige Raketenstarts misslungen oder die Geschosse seien nach dem Start vom Kurs abgekommen. Das berichtet die «New York Times».

Barack Obama habe seinen Nachfolger Donald Trump laut dem Bericht ausserdem gewarnt, das nordkoreanische Atomprogramm sei die grösste internationale Herausforderung, schreibt die «New York Times» weiter.

Trumps Berater würden nun Optionen abwägen – unter anderem auch eine Fortsetzung der Cyberangriffe. Einzelheiten der Programme seien aus Rücksicht auf nationale Sicherheitsinteressen nicht veröffentlicht worden.

Die Vereinten Nationen hatten die Sanktionen gegen Nordkorea im November 2016 verschärft. Zwei Monate zuvor hatte das abgeschottete Land seinen fünften Atomtest durchgeführt.

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55 Kommentare

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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    US Drang überall zu intervenieren, und Länder nach eigenen Vorstellungen zu kreieren ist krank. Solche Politik zustimmen und verteidigen ist Rassismus pur. Wieso dürften, Iraker, Syrer, Koreaner... nicht versuchen ihre Geselschaft kreieren nach ihren Vorstellungen, statt das westliche Länder ihnen eigene Vorstellungen aufzwingt. US Selbstverständigkeit in Korea zu intervenieren aber gleichzeitig ihre Paranoia dass jemand bei Ihnen gleiche getan ist einfach dekadent.
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    1. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Weil westliche Vorstellungen von einer Mehrheit von uns jahrelang getragen wurden. Weil westliche Vorstellungen überall in der Welt, zu Recht oder Unrwecht, nachgeäfft werden. Herr Putinversteher, nebenbei gibt es noch Aufklärung, Demokratie, welche immer noch ein paar Leute daran glauben und auch verteidigen.....
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @Camenisch. "Demokratie verteidigen..." Meinen sie vielleicht etwa so, wie Bush und Blair die Demokratie und Menschenrechte in Afghanistan und Irak verteidigt haben??? Die Heuchelei stinkt doch zum Himmel! Die Eingriffe der US- und Europäischen Geheimdienste und Administrationen in fremden Ländern ist weiss Gott genügend dokumentiert - und es wird munter weiter Krieg geführt, beispielsweise in Ländern, die ihr Öl und Gas selber verkaufen wollen.
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    3. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Wer ist hier unberechenbar?
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Zumindest ist klar, wozu die USA technisch in der Lage sind. Dass sie diese Mittel nur im Fall Nordkoreas eingesetzt haben, ist höchst unwahrscheinlich. Klar ist auch, dass sie mit diesen Mitteln Staaten, Personen und Institutionen erpressen können. Auch dies ist anzunehmen. Die Vorwürfe der USA gegenüber Russland erscheinen im Lichte dieser Nachricht als noch lächerlicher, als sie eh schon sind. Interessant wie unkritisch die Medien die Geschichten der US-Geheimdiensten übernehmen.
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    1. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Die meisten Medien übermitteln Informationen. Die Kommentare sind gesondert zu finden, zumindest bei seriösen Medien....
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @Camenisch. Das ist heute leider nicht mehr so, weder bei SRF, noch im Tagi, ja selbst in der NZZ, wo es noch deklarierte Meinungen gibt. Meistens aber werden ungefiltert Meldungen von Agenturen übernommen (AFP, Reuters, AP, dpa oder sda). Aber es gibt auch Korrespondenten (Bsp: Fredy Gsteiger, Priscilla Imboden, David Nauer), die ihre persönliche Meinung stark in die Berichte und Analysen einfliessen lassen. Früher war die Trennung von Fakten und Meinungen sauber getrennt, upon a time...
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  • Kommentar von Peter Singer (P.S.)
    Gut so. Ich hoffe, die Cyberattacken werden fortgeführt.
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    1. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Singer: Vielleicht werden Sie selber einmal Opfer einer Cyberattacke? Würden Sie das auch gut finden?
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Die Cyberattaken auf das nordkoreanische Raketenprogramm finde ich keine schlechte Sache. Nordkorea ist für Südostasien und speziell für Südkorea eine ständige Bedrohung und darf nicht unterschätzt werden.
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    3. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Diese sollten vom UN-Sicherheitsrat abgesegnet werden. Zumindest sollten diese mit China und Russland abgesprochen werden im Sinne eines koordinierten Vorgehens. Ein Alleingang und Vorpreschen im Sinne des sich alles erlaubenden Weltpolizisten wird die Spannungen mit China und Russland verstärken, welche zu Recht die USA weiter als unberechenbaren, sich an keine Regeln haltenden Staat betrachten werden.
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