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International Obamas «glänzendes Jahr 2013»

Ukraine-Krise, Nahost-Pleite, Syrien, NSA-Abhörskandal: Schwere Zeiten für Obama. Humor ist aber, wenn man trotzdem lacht. Beim traditionellen Galadinner des White-House-Pressekorps in Washington nahm Präsident Obama traditionell sich selbst – und andere – kräftig auf die Schippe.

Legende: Video Obama – der Komödiant abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 04.05.2014.

Die Umfragewerte von US-Präsident Barack Obama sind zwar derzeit im Keller - aber den Humor hat er offensichtlich trotzdem nicht verloren. Im Gegenteil: Beim traditionellen Galadinner des White-House-Pressekorps in Washington nahm er sich selbst - und andere - kräftig auf die Schippe.

«Ich beginne solche Dinner meistens mit einen Bemerkungen, die mich selbst herabsetzen», begann Obama seine Rede vor rund 2600 Journalisten und geladenen Gästen. «Aber worüber könnte ich nach meinem glänzenden Jahr 2013 wirklich reden?» fragte der Präsident.

Nein, es sei wirklich ein raues Jahr gewesen, räumte Obama dann ein. Zu einem Zeitpunkt seien die Dinge so schlecht gelaufen, dass die 47 Prozent, die ihn 2012 wiedergewählt hätten, sich bei seinem republikanischen Gegenkandidaten Mitt Romney entschuldigt hätten. Obama bezog sich dabei vor allem auf den holperigen Start bei der Umsetzung seiner Gesundheitsreform.

Legende: Video Obamas vollständiger kömodiantische Auftritt (englisch) abspielen. Laufzeit 04:48 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.05.2014.

Promiauflauf

Der Präsident ist alljährlich Ehrengast beim Galadinner, das von der White House Correspondents' Association (WHCA) ausgerichtet wird. Wie in den vergangenen Jahren gaben sich auch diesmal Hollywood-Promis als Gäste die Klinke in die Hand, darunter Sofia Vergara, Lupita Nyong'o, Jessica Simpson, Patrick Stewart, Patrick Duffy und Julianna Margulies.

Unbestritttener Star war aber Obama, der unter dem Gelächter der Zuhörer unter anderem auch die häufige Lähmung des Kongresses durch Parteienstreitigkeiten aufspiesste - und die ständige Sonnenbräune des Spitzen-Republikaners John Boehner.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Gestern noch mit Kanzlerin Merkel in die Kamera gelächelt, macht er sich am Gala-Dinner "lustig" über sie & die EU. Zitiere so ungefähr betreffend neuem Gesetz eines Bundesstaates betreffend Cannabis:" Ob wir jetzt hier auch viele paranoide Leute haben werden, die sich ständig verfolgt & abgehört fühlen?" Soviel zur Freundschaft zwischen der EU & Amerika. Liebe Frau Merkel wachen Sie auf! Dieser Mann mag sie & Europa nicht wirklich!:-)
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  • Kommentar von urs rathgeb, würenlos
    Und wie denkt ihr, die hier alle auf Obama eindreschen, wie hätte Romney all die Situationen gemeistert ?? Denkt ihr wirklich der wäre mit mehr Kompetenz an die Probleme heran gegangen ?? Law and order, Weltpolizei und noch mehr Arm gegen Reich - was wäre die Alternative. Denkt mal nach !! e
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Der mieseste POTUS seit Jimmy Carter. So schlecht, vorallem in Sachen Aussenpolitik, dass man sich wirklich seinen Humor bewahren muss, um Obama noch 2 weitere Jahre auszuhalten.
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    1. Antwort von Peter Escher, Wallis
      oh nein, bin der Überzeugung, dass Präs. Obama nicht so stark an den " Marionetten - Schnüren " hängt, wie viele seiner Vorgänger....
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