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Panama-Papers «EU-Länder haben sich zu Komplizen gemacht»

Briefkasten mit der Aufschrift Panama
Legende: Keystone
  • Mehrere europäische Regierungen hätten sich zu Komplizen von Geldwäschern und Steuervermeidern gemacht. Das schreibt der Panama-Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlaments.
  • Ein Mangel an politischem Willen in einigen Ländern habe Betrug und Steuerhinterziehungen überhaupt ermöglicht.
  • Damit hätten diese Länder anderen EU-Ländern massiv geschadet.

Der Panama-Untersuchungsausschuss hat den EU-Staaten nach seiner 18-monatigen Untersuchung kein gutes Zeugnis ausgestellt. Banken und Kanzleien z.B. in Luxemburg, Grossbritannien, Zypern und Malta hätten massenweise Briefkastenfirmen in Panama eingerichtet. Damit hätten sie anderen EU-Ländern massiv geschadet, befand der Ausschuss.

Über den Bericht des Ausschusses und daraus folgende Empfehlungen soll nun das Parlament im Dezember abstimmen.

Der Ausschuss wurde nach den Enthüllungen über die so genannten Panama Papers eingesetzt. Journalisten hatten dabei zahlreiche illegale Geschäfte in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ida Fischer (Ida Fiischer)
    Deutschland wurde zum Hehler denn als Tathandlung gilt als Hehlerei das Verschaffen das Ankaufen das Absetzen sowie das Leisten von Absatzhilfe. Die Schweiz wurde als Konkurrent lahmgelegt. Beispiel Die USA sind dem OECD Abkommen nicht beigetreten. Und was Fatca betrifft das von den USA aufgedrückte internationale Steuergesetz so lässt sich auch dieses in den USA leicht umgehen. Denn die viel zitierte Reziprozität von Fatca, dass auch die USA Daten austauschen ist mehrheitlich Makulatur.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Wieder mal wird Deutschland schon im ersten Wort sozusagen als Oberteufel von einer Bewohnerin eines ausgesprochen exzessiven Steuerparadieses verächtlich gemacht, obwohl in obigem Artikel Deutschland, das immer schon am automatischen Informationsaustausch teilnahm, mit keinem einzigen Wort erwähnt wird.
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    2. Antwort von Ida Fischer (Ida Fiischer)
      Ich verteufle Deutschland nicht aber ich stelle fest dass die Amerikaner die Daumenschrauben in der Schweiz wie auch in Deutschland engezogen hat selbst aber nicht bereit ist Spielregeln zu halten. https://www.finews.ch/news/finanzplatz/21807-usa-steuerparadies-fatca-aia-cotorceanu-rothschild-offshore-trusts Die Schweiz war und ist ist kein Steuerparadies sondern ein starker Konkurrent. Jetzt hat man der Schweiz erfolgreich die Flügel gestutzt,
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Natürlich fehlt es am politischen Willen, denn in vielen EU-Ländern ist die Spitzenpolitik hochkorrupt. Vom gesamten Ostblock - was ich während meiner kürzlichen OstEU-Reise deutlich vor Augen präsentiert bekam -, über Italien nicht zu sprechen. Die Beitrittskandidaten sind nicht minder korrupt und es ist nicht zu erwarten, dass bis zum Beitritt dieses Problem gelöst wird, im Hinblick auf die zu erwartenden saftigen EU-Subventionen ist eher von einer Verstärkung auszugehen.
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  • Kommentar von Ida Fischer (Ida Fiischer)
    D ist ein Hehler aber die CH war gestern das Steuerparadies heute ist es die USA The world famous new tax Haven https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-01-27/the-world-s-favorite-new-tax-haven-is-the-united-states. Reno Nevada Wyomig oder South Dakota sind die neuen Eldorados. Die sog. Steueroase CH war gestern heute sind es die USA . Diese scheren sich auch nicht um den automatischen Datenaustausch. Wir aber sind Musterschüler und sitzen in der Ersten Reihe und sind als Streber bekannt.
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