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International Papst empfängt Merkel zur Privataudienz

Papst Franziskus hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Generalaudienz eingeladen. Bei dem Treffen erörterten die beiden eine breite Palette an Themen. Merkels Fazit: «Es war ein sehr bereicherndes Gespräch.»

Legende: Video Merkel beim Papst (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.02.2015.

Papst Franziskus hat Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel im Vatikan zu einer Privataudienz empfangen. Nach der rund 40 Minuten langen Audienz sagte Merkel: «Ich hatte die Freude, Papst Franziskus die Agenda der deutschen G7-Präsidentschaft vorzustellen.»

Merkel und der Papst stehen nebeneinander. Beide lächeln.
Legende: Zum zweiten Mal kam Merkel in den Genuss einer Privataudienz bei Papst Franziskus. Reuters

Zu den Themen gehörten unter anderem Armutsbekämpfung mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Auf der Agenda stünden aber auch Themen wie Frauen, die Rolle der Frau in Entwicklungsländern und Gleichberechtigung.

Merkel mit grosser Freude im Vatikan

Sie habe mit dem Papst auch über Frieden und kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine gesprochen, sagte Merkel. Sie bezeichnete den Besuch als eine grosse Freude. «Wie nicht anders zu erwarten, war es ein sehr bereicherndes Gespräch», fügte die Kanzlerin an.

Es ist Merkels zweite Privataudienz bei Papst Franziskus. Zudem hatte die protestantische CDU-Politikern den Papst bei seiner Amtseinführung im März 2013 kurz getroffen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    War auch Zeit für eine Beichte. Man fühlt sich danach sicher besser und erleichtert.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet, Neustadt
      ...empfehle Nachhilfeunterricht in Sachen Zeitgeschichte. Merkel ist Pfarrerstochter, könnte zwar auch Abkömmling eines normal veranlagten katholischen Priesters sein, ist sie aber nicht. Ihr Vater war protestantischer Pfarrer und bei Protestanten gibt es kein Sakrament der Beichte und sie glauben auch nicht an vollkommene Ablässe. Darauf kann Merkel gut und gerne verzichten. Dagegen bin ich mir bei Putin so gut wie sicher, dass er dereinst Fegefeuer- oder Höllenqualen überantwortet wird.
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  • Kommentar von G.Beretta, Bern
    Schön dass die beiden über Wichtigen Themen gesprochen haben. Pädophile? Verhütungsmittel? Überbevölkerung? Bei der Armutsbekämpfung könnte zb die Vatikan Bank "IOR" ihren Teil machen! Schwarz-Geld haben sie ja genug. Zum Thema Frauen gibt's wohl nichts zu sagen, die Bibel erklärt schon alles. Die Katholische Kirche sollte sich lieber über die Rolle der Frau und Gleichberechtigung in der Kirche kümmern. Aber eben, Hypokrisie vom feinsten, wie immer
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Die Frau Merkel hat sicher gedacht , dass in den derzeitig wirren EU - Zeiten , ein gekaufter Papst - Segen, der beste Trost für die eingefangenen Klatschen von Putin ist. Und ich wette, der Gute Hirte riet ihr, Frieden mit Putin zu schliessen. Sa 21. 23:16
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