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International Papst macht in Weihnachtsbotschaft Krisenherde zum Thema

Der Papst hat seine Weihnachtsansprache den verfolgten Gläubigen in Irak und Syrien gewidmet. Als er den Festsegen «Urbi et Orbi» verkündete, brandete grossen Applaus unter den Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz auf.

Legende: Video Papst prangert Kriege in der Welt an abspielen. Laufzeit 1:42 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.12.2014.

Der Papst hat in seiner Weihnachtsansprache Gewalt und Hass im Nahen Osten, in Afrika und in der Ukraine gegeisselt.

«Den Retter der Welt, bitte ich, dass er auf unsere Brüder und Schwestern im Irak und in Syrien schaue, die seit zu langer Zeit unter den Auswirkungen des Konfliktgeschehens leiden und mit den Angehörigen anderer ethnischer und religiöser Gruppen grausame Verfolgung erleiden», sagte Franziskus am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Petersplatz in Rom.

Der Herr möge dem ganzen Nahen Osten Frieden schenken, «indem er die Anstrengungen derer unterstütze, die sich tatkräftig für den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern einsetzen», fuhr das Oberhaupt der Katholiken fort. Jesus möge auf alle schauen, die in der Ukraine leiden, «und gewähren, dass dieses geschätzte Land die Spannungen überwinde, den Hass und die Gewalt besiege».

Legende: Video Was Papst Franziskus verändern kann abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.12.2014.

Grosser Jubel bei Segensverkündung

Die Botschaft, die der Papst von der Loggia des Petersdoms sprach, und der Segen «Urbi et Orbi» (der Stadt und dem Erdkreis) sind ein Höhepunkt der christlichen Weihnacht. Anders als seine Vorgänger verzichtete der Pontifex darauf, die Weihnachtswünsche in verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Zehntausende Menschen verfolgten die Worte live auf dem Petersplatz und brachen in Jubel aus, als der Papst den Balkon betrat. Millionen sahen im Fernsehen oder im Internet zu.

2 Kommentare

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  • Kommentar von G.Beretta, Bern
    der Größte Fehler der Menschheit, ist dass viel zu viele Leute noch an Götter glauben. Sie übergeben ihren "Schicksal" in den Händen eines unsichtbaren typen. Es wäre zeit, nach über 2000 Jahre, beweise zu bringen über die Existenz Gottes. Nur leider gibt es keine also besteht für mich kein Bedürfnis, an irgend einem Gott zu glauben, vergiss eine korrupte Organisation wie der Vatikan und die Katholische Kirche zu unterstützen!
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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Einer der größten Fehler, die Menschen machen wenn sie über Gott nachdenken, ist, sich Gott als unpersönliches Wesen vorzustellen. Ja, Gott ist hinter den Zahlen, hinter der Perfektion des Universums, welche die Wissenschaft misst und zu verstehen versucht. Aber - und auch das ist Paradox - Gott ist menschlich - menschlicher sogar als sie und ich. Er weiß was es für eine Bürde ist auch nur einen Moment ohne Erinnerung an das göttliche zu sein. Aus Blick in die Ewigkeit von Dr. med Eben Alexander
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