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International Papst spendet Segen «Urbi et Orbi»

Papst Benedikt XVI. hat am ersten Weihnachtsfeiertag den alljährlichen apostolischen Segen «Urbi et Orbi» gespendet. Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz in Rom und Millionen von Fernsehzuschauern in aller Welt lauschten den Worten des Kirchenoberhauptes.

Legende: Video «Papst spendet in vielen Sprachen Segen» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 25.12.2012.

In seiner Weihnachtsbotschaft spendete das Oberhaupt von weltweit 1,2 Milliarden Katholiken den Gläubigen aber nicht nur seinen Segen. Er äusserte auch seine Sorgen über die Lage in Nahost und der restlichen Welt.

So rief er die Gläubigen in Krisenländern wie Syrien, Nigeria oder Mali auf, die Hoffnung nicht zu verlieren. Das Blutvergiessen müsse beendet werden. Er forderte auch Frieden zwischen Israeli und Palästinensern.

«Gesegnete und frohe Weihnachten»

Nach China sandte der Papst den Wunsch, dass «der Beitrag der Religionen so zur Geltung gebracht werde, dass diese beim Aufbau einer solidarischen Gesellschaft mitwirken können, zum Wohl jenes edlen Volkes und der ganzen Welt.» China erlaubt es den Katholiken nicht, den Papst als ihr Oberhaupt anzuerkennen.

Am Ende der Ansprache verlas der 85jährige Weihnachtsgrüsse in 65 Sprachen. Auf Deutsch sagte er: «Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle Euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade; sein Friede möge in Euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!»

Gläubige von Sünden befreit

Der Begriff «Urbi et Orbi» entstammt dem alten römischen Reichsbewusstsein. Er drückt die Tatsache aus, dass der Papst sowohl Bischof von Rom (urbs = Stadt) als auch Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und somit der Welt (orbis = Erdkreis) ist. Das Ritual des Segens entwickelte sich im 13. Jhdt. Die Gesegneten werden von ihren Sünden befreit.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter D., Esslingen am Neckar
    Papst spendet Segen «Urbi et Orbi» - Es wäre sinnvoller wenn der Vereinspräsident der kath. Kirche etwas von seinem Pomp abgeben würde und Geld an die Armen der Welt spenden würde.
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Tja, da gäbe einiges zu verhökern und in Nahrung umzusetzen. 1974 (Zypernkonflikt) die turbulenteste Interrail-Ferienreise meines Lebens. Im letzten Zug für ein Woche von Istanbul nach Thessaloniki, dann Athen mit Regierungs-Rücktritt und via Korfu mit Schiff nach Brindsi Italien. Auf dem Weg zur Schweiz, stolpert man da über Rom und Vatikan und lässt Staunen. Diese Schatzkammer übertrifft gar die Kronjuwelen der Queen in London. MfG
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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Hoffnung 2 Wünschenswert, wohlriechendes Opfer, erhöhter Platz, unermüdliches Opfer, das Erneute, geschwisterliche Liebe und des Volkes Herrschaft, des Volks Gericht. Diese Namen stehen für Apostolische G, Martyrer G, Konstantinsche G, Inquisitions- G., Reformations- G, Missions G. und Endgemeinde. Endgemeinde deshalb weil keine achte Gemeinde folgt. Im Übrigen ist Endgemeinde die einzige Gemeinde, welche nur Tadel erhielt. (Ich rate Dir…., siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an….).
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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Jesus, unsere Zuversicht und alleinige Hoffnung 1 Wenn es dem Schöpfer möglich war Adam und Eva zu erschaffen, sollte nicht davon ausgegangen werden, dass es ihm nicht möglich war, seinen Sohn zu senden und Pontifex ist - Kraft seines Amtes - VERPFLICHTET darauf hinzuweisen dass die Schöpfung NIEMALS höher sein kann als ihr Schöpfer. Er ist Verwalter der 7 Gemeinden des christlichen Haushaltes von Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea! Auf Deutsch:
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